[BUCHREZENSION] The Fault in our Stars

Titel:
OT:
The Fault in our Stars
Autor/in: John
Green
Genre:
YA, Contemporary
Buchreihe: Nein!
Englisch Schwierigkeitsgrad: A-B
John Green’s first novel, Looking for Alaska, won the 2006 Michael L. Printz Award
presented by the American Library Association. His second novel, An Abundance of Katherines, was a 2007
Michael L. Printz Award Honor Book and a finalist for the Los Angeles Times
Book Prize. His next novel, Paper Towns, is a New York Times bestseller and won the Edgar
Allen Poe Award for Best YA Mystery. In January 2012, his most recent novel, The Fault in Our Stars, was met with wide
critical acclaim, unprecedented in Green’s career.
Deutsch
Noch nicht erschienen.
Erscheinungstermin unbekannt!
Englisch
Gebunden/ 11,95€
Seiten: 336
Verlag: Dutton
 Sometimes the Fault is in our Stars!


Kurzbeschreibung

Diagnosed with Stage IV
thyroid cancer at 12, Hazel was prepared to die until, at 14, a medical miracle
shrunk the tumours in her lungs… for now. 
Two years post-miracle, sixteen-year-old Hazel is post-everything else,
too; post-high school, post-friends and post-normalcy. And even though she
could live for a long time (whatever that means), Hazel lives tethered to an
oxygen tank, the tumours tenuously kept at bay with a constant chemical
assault.

Enter Augustus Waters. A match made at cancer kid support group, Augustus is
gorgeous, in remission, and shockingly to her, interested in Hazel. Being with
Augustus is both an unexpected destination and a long-needed journey, pushing
Hazel to re-examine how sickness and health, life and death, will define her
and the legacy that everyone leaves behind.

Buchgestaltung

Mir
gefällt der Titel des Buches unglaublich gut. Er sagt ziemlich viel aus und ich
finde John Green hat Recht. Manchmal „is the Fault in our Stars“ und nichts
anderes ist der Grund, warum das Leben den Bach runter gehen kann! Dazu das
schlichte Cover und die Aufmachung ist gleich einen Stern mehr wert ;P
Meinung

Ich kann vorab sagen: ich musste bei
diesem Buch nicht weinen. Unzählige Leser haben auf Goodreads geschrieben, wie
sehr sie dieses Buch berührt hat und es ihnen das Herz gebrochen hat, bei mir war
das aber nur teilweise der Fall. Ich finde es ist sehr schwer, ein Buch zu
bewerten, das von einem Thema wie Krebs erzählt. Aber Fiktion bleibt Fiktion
und kann eben Schwächen haben, was nicht bedeutet, das ich das Thema an sich
nicht interessant und grausam zu gleich finde, weil wir alle wissen schließlich
wie solche Bücher nur enden können, oder? :/
John Green macht eigentlich ziemlich
viel richtig. Er hat eine Geschichte geschrieben, die von einer kranken Protagonistin
handelt, deren Leben nie normal war und es auch nie sein wird. Durch ihre
Krankheit müsste man so etwas wie Mitleid mit Hazel haben, was auch
unausweichlich irgendwann geweckt wird, aber trotzdem steht da die Sympathie
für das Mädchen im Vordergrund, den Hazel ist eine Kämpferin und hat einen
unschlagbaren Humor, der sich durch das ganze Buch zieht, wie der rote Faden.
Es ist schon beeindruckend, wie ein Autor es schafft, dieses ernste Thema,
wirklich mit dem ihm gebührendem Ernst anzugehen, aber gleichzeitig auch so
viel Humor mit einfließen lässt. Die Dialoge zwischen Hazel und Augustus sind
einfach nur zum schießen komisch und ich musste oft laut los lachen!
Die Handlung ist eigentlich ziemlich
einfach. Zwei Jugendliche, die sich in einander verlieben und sich auf die
Suche nach Antworten machen, nachdem sie beide dasselbe Buch gelesen haben und
der Autor viele Fragen offen lässt. Dieser Roadtrip schweißt die beiden
zusammen und aus Freundschaft entsteht Liebe, auf eine Weise erzählt, die alles
andere als kitschig ist. Der Realismus des Buches ist definitiv eines seiner
größten Stärken. Hier geht es um Angst, Glück, Verlust, Liebe…es ist ein
stetiges auf und ab der Gefühle und dabei immer so gut geschrieben, das die
Atmosphäre, die melancholisch und nachdenklich ist, greifbar bleibt.
Sehr gut fand ich auch, wie der Autor
die Geschichte am Ende ausklingen lässt, denn nach all den Herzzerreißenden
Ereignissen braucht man als Leser etwas Zeit, um mit der Geschichte abschließen
zu können und diese wird uns auch gegeben. Das Ende ist sogar dazu fähig einem
Hoffnung zu schenken und ich glaube, das macht das Konzept so erfolgreich. Denn
Hoffnung gibt es selbst in den dunkelsten Stunden…
Auch, wenn die Geschichte
zweifelsohne gut ist, authentisch, traurig und eine starke moralische Botschaft
vermittelt, so hat diese meiner Meinung nach auch einige Schwächen. Ich fand
den Mittelteil des Buches nicht ganz so „unterhaltsam“, die Idee medizinische
Aspekte mit einer Prise Fiktion zu vermischen hat mir auch nicht gefallen und
teilweise war Hazels Verhalten nicht sehr gut nachvollziehbar. Dazu kommt, das
mich Widerholungen im Schreibstil des Autors doch gestört haben, denn dieser
schreibt, wenn er Personen benennt immer Vor – und Nachnamen (oder zumindest
eine Zeit lange) und einige Wortlaute fand ich unpassend.  Da es in einer Rezension schließlich zur
Hälfte um die eigene Meinung geht, bekommt, das Buch aus den genannten Gründen
ein paar Minuspunkte von mir angerechnet.
Dann wäre da noch die Sache mit dem „emotional
berührt sein“. Ich denke es liegt hauptsächlich an dem Thema, das ich sehr
lange gebraucht habe, um mit den Charakteren mitfühlen zu können – was jetzt in
den Ohren einiger sicher barbarisch klingt, denn immerhin leiden die meisten an
Krebs – aber so war das nun einmal. Das man so in etwa weiß, was alles
passiert, sprich die Vorhersehbarkeit trägt sicherlich auch dazu bei.
Traurig und humorvoll schreibt John
Green über ein Thema, das man nicht anders als anspruchsvoll bezeichnen kann.
Das Buch ist nicht immer eine leichte Lektüre, gibt einem aber viele Gefühle
mit auf den Weg, auch, wenn die Reise nicht die ganze Zeit über ihr Niveau
halten kann. Trotzdem möchte ich eine Empfehlung aussprechen! Stellt euch aber
darauf ein, dass ihr die Geschichte um einiges trauriger finden werdet als ich…

7,5/10

6 Kommentare

  1. Das Buch fand ich auch super. Total anders als "Bevor ich sterbe" allerdings :p
    Ich bin aber generell ein Riesen Jon Green Fan und fand alle seine Bücher genial (vielleicht mit Ausnahme von Looking for Alaska, das mich ein wenig gelangweilt hat).

    Dir auch ein frohes neues Jahr 🙂

  2. Hey 🙂

    Ich finde "Zirkel" gegen "das Mädchen…" ist ein fairer Tausch 😉
    Leider hab ich nicht weiteres bei dir gefunden, deswegen würde ich dir die beiden TB für insg. 5 € geben, wings ist am Buchrücken etwas genickt und "Spell" hab ich mit einem einem Knick im Cover bekommen…aber das fällt realtiv gering auf 🙂 Ansonsten einwandfreier Zustand 😉

    Wäre das okay?

    LG Nicole^^

  3. Hey 🙂

    Also ich habe mal bei dir gestöbert und ich würde sehr gerne "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" tauschen, wenn das okay ist? Die beiden Bücher sind ja nur TB und der erste teil hat auch leichte Gebrauchsspuren…vielleicht findest du ja noch was bei mir, wenn dir die beiden zu wenig dafür sind 🙂

    Gib einfach bescheid^^

    Und bitte, bitte für das Kompliment, aber ganz ehrlich das ist doch der *Wahnsinn* das du ein Buch veröffentlicht hast!!! Wieviele junge Menschen träumen davon?^^

    Liebe Grüße
    Nicole

  4. Hui, klingt nach einem sehr interessanten Buch. Das werde ich auch noch lesen (müssen)! Ich finde es auch nicht babarisch, wenn man bei einem solchen Thema nicht sofort in Tränen ausbricht. Ist sicher sehr individuell und hängt auch mit Erfahrungen zusammen, die man in diesem Bereich gemacht hat. Man kann schließlich auch betroffen sein, ohne eine fiktionale Geschichte zu lieben, nur weil sie ein Thema wie Krebs behandelt.
    Wie immer eine sehr schöne Rezension.

  5. Hey Tanja 🙂

    ich wollte fragen ob du noch interesse an den beiden Büchern von Aprilynne Pike hast? Mein email account hat total gesponnen und jetzt hab ich einen neuen angelegt…war komisch^^
    Also falls du noch "Wings" und "Spells" haben möchtest, gerne 😀

    Übrigens bin ich mal deinen Link zu "Geheimnisse des Himmels" gefolgt und hab dann erst geschalten, dass du das Buch ja geschrieben hast 😀
    TOLL, ich gratuliere dir ganz sehr zu deiner Veröffentlichung…ich finde es klingt total super und ist sofort auf meine Wunschliste gewandert^^

    Und zum Schluss noch – eine schöne Rezi, mal ein anderes Buch 🙂
    Aber ich les nicht so gern tragische Bücher, weil ich eine richtige Heulsuse bin *hihi* Bei "Mit dir an meiner Seite" in der Krebs ja auch zum Teil eine Rolle spielt, hab ich einen halben See geschaffen,aber es war trotzdem ein unglaublich schönes Buch 😉

    Liebe Grüße
    Nicole

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