[BUCHREZENSION] The Mark of Athena

Titel: ???
OT: The
Mark of Athena
Autor/in: Rick
Riordan
Genre: YA
Fantasy, Mythologie
Buchreihe: Heroes
of Olympus #3
Englisch Schwierigkeitsgrad:


 Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.
Deutsch
Erscheint vorraussichtlich 2013
im Carlsen Verlag! 😉
Englisch
Gebunden/ 14,99€
Taschenbuch/ 9,30€
Seiten: 608
Verlag: Hyperion



 
Spannende Fortsetzung, ABER…
Kurzbeschreibung
In The Son of Neptune, Percy, Hazel, and Frank met in Camp Jupiter, the Roman equivalent of Camp Halfblood, and traveled to the land beyond the gods to complete a dangerous quest. The third book in the Heroes of Olympus series will unite them with Jason, Piper, and Leo. But they number only six–who will complete the Prophecy of Seven?

The Greek and Roman demigods will have to cooperate in order to defeat the giants released by the Earth Mother, Gaea. Then they will have to sail together to the ancient land to find the Doors of Death. What exactly are the Doors of Death? Much of the prophecy remains a mystery. . . .
With old friends and new friends joining forces, a marvelous ship, fearsome foes, and an exotic setting, The Mark of Athena promises to be another unforgettable adventure by master storyteller Rick Riordan.

Buchgestaltung

Auch hier gebührt dem Covergestalter Ehre 😛 Das Motiv passt
perfekt zum Buch, spiegelt wie immer eine Szene aus der Geschichte wieder und
ist farblich toll abgestimmt. The Mark of Athena ist auch Programm im Chaos
dieses Bandes und somit können wir uns alle glücklich schätzen, dass Hyperion
bei der Gestaltung wieder einmal einen Volltreffer gelandet hat!
Meinung
Das dicke ABER oben kündigt es bereits
an. In diesem Band der Reihe rund um die neuen und alten Demigods bzw.
Halbgötter hatte ich oft das Gefühl jetzt einen „Einwand“ gegen die Handlung
erheben zu müssen und auch, wenn Rick Riordan hier wieder einmal beweist, wie
toll er schreiben kann und wie gut er darin ist, eine ordentliche Geschichte
gut durchdacht auf die Beine zu stellen, so blieb bei mir doch irgendwie ein
bitterer Nachgeschmack zurück. Öfter, als mir lieb war.
Das Buch ist dieses Mal aus der Sicht
von Percy, Annabeth, Piper und Leo geschrieben. Wie immer sind die
Erzählstimmen der Charaktere einzigartig, humorvoll und einfach typisch
Riordan: vielseitig und unterhaltsam. Er schafft es wie kaum ein anderer Autor,
so viele Charaktere so facettenreich wirken zu lassen. Das zweite Wiedersehen
mit Percy und dieses Mal auch mit Annabeth hat der Geschichte allerdings – für
meinen Geschmack – einen zu großen Touch Percy Jackson Flair verliehen. Obwohl
die Handlung wieder mit neuen Mythen und somit Göttern aufwartet, so hatte ich
oft das Gefühl immer wieder das gleiche zu lesen.
Gleich im Sinne von, dass kennst du
schon oder das kommt mir bekannt vor. Mit dem ersten Band der Reihe hatte ich
dieses „Problem“ ebenfalls. Viel zu oft erschien mir die Spin-Off Reihe als
eine Abkupferung dessen, was der Autor mit seiner ersten Jugendbuchreihe rund
um Halbgötter erschaffen hat. Sicherlich ist das unvermeidbar, wenn die
Geschichten doch beide im selben Universum spielen, aber bei Band zwei hatte
ich einfach viel eher das Gefühl etwas anderes und neues zu erleben als hier.
Das Abenteuer unserer Helden
beschäftigt sich mit den Handlungssträngen des Vorgängers und mit Annabeths
Aufgabe, dass „Zeichen von Athena“ zu finden, eine Aufgabe, an der bisher alle
Kinder von Athena gescheitert sind. Dazu kommt, das zwischen den beiden Camps
durch ein „Missverständnis“ so etwas wie ein Kleinkrieg ausbricht, die Götter
in einen Zwiespalt geraten, was ihre Identitäten in den verschiedenen Kulturen
angeht und viele Charaktere mit ihren Vergangenheiten zu kämpfen haben. Das
Buch ist randvoll mit Action und Humor und auch wieder diesen kleinen, aber
feinen Szenen, in denen es um Gefühle, Freundschaft und Liebe geht.
Der Unterhaltungswert ist groß, das
Buch, trotz über 500 Seiten fast immer schwer aus der Hand zu legen und
dennoch…manche Konflikte wurden zu oft angegangen und wirkten ein wenig
ausgelutscht. Die Prophezeiungen, die hier nie ein Ende nehmen, haben mich so
gar ein wenig genervt. Vom ersten Band der Percy Jackson Reihe an, haben
Prophezeiungen immer einen sehr großen Stellenwert eingenommen, waren der
Anfang und das Ende von Riordans Geschichten, aber hier wurden einem so oft
Auszüge vor die Füße geschmissen, das Chaos vorprogrammiert war. Dazu kam, dass
ich die erzählenden Charaktere nicht immer ganz so passend gewählt fand. Viele
Charaktere erzählen ein zusammen erlebtes Ereignis aus verschiedenen
Blickwinkeln, wodurch sich vieles überlappte. Allgemein hatte ich hier oft das
Gefühl mit all den Charakteren erschlagen zu werden. Normalerweise ist das in
den Büchern immer gut „dosiert“ und man erfährt Stück für Stück etwas – dieser
Teil der Reihe war etwas überladen, was sowohl Handlung, als auch Mythen
anging.
Es passiert einfach so schrecklich
viel, dass es (zumindest mir) manchmal schwer fiel den Überblick zu behalten
und nicht den roten Faden zu verlieren. Trotzdem haben all meine Kritikpunkte
mir die meiste Zeit nicht den Spaß am Lesen verdorben.
Abwechslungsreich, rasant und
humorvoll – ein typisches Rick Riordan Buch! Für mich hätte das Motto „weniger
ist manchmal mehr“ hier doch besser gepasst. Zu viele Charaktere/Götter/Gegenspieler,
die in der Handlung mit mischen, zu viel Chaos, um dauerhaft den roten Faden im
Blick zu haben und ein Plot, der mich zu sehr, an vergangene Zeiten erinnert
hat, mochte er noch so unterhaltsam sein.
7,5/10
 
The House of Hades – das vierte Buch der Reihe soll
im Frühjahr 2013 erscheinen. Genaueres ist bisher
noch unbekannt!

2 Kommentare

  1. Ich glaube echt irgendwas stimmt nicht mit mir. Ich schaffe es nie einen Kommentar im ersten Anlauf zu schreiben, ich vergesse immer ihn zu veröffentlichen. Tja egal also dann once again. 😉
    Ich bin gerade dran The Mark of Athena zu lesen und ich stimme mit deiner Rezension wirklich vollkommen überein. Allerdings wird The Mark of Athena von mir wohl dennoch eine bessere Bewertung bekommen. Da ich einfach die Art wie Rick Riordan die griechische bzw. römische Mythologie in die Bücher einwebt liebe. Ausserdem liebe ich wirklich jeden Charakter in dem Buch Annabeth, Percy, Piper, Jason, Hazel, Leo und Frank aber natürlich auch die Götter sie sind wirklich toll dargestellt. Und dann wäre auch noch Rick Riordans Schreibstil den ich einfach super toll finde. Der zweite Teil finde ich aber bisher auch der beste Teil der Reihe. Nun ja ich bin ja auch noch nicht mal in der Hälft bei The Mark of Athena. Die Wartezeit auf The House of Hades macht mir aber jetzt schon Angst ausserdem dachte ich es würde er im Herbst nächsten Jahres erscheinen und nicht schon im Frühling.

    glg Nadja

  2. Bei mir liegt leider noch immer der erste Percy Jackson Band auf dem SuB, so dass ich Rick Riordans Schreibstil noch nicht kenne. Deine Rezi macht mir aber wirklich viel Lust, endlich mit dem Buch anzufangen 😉 Und wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann auch dazu The Mark of Athena zu lesen 🙂

    Die Ähnlichkeiten sind bei so vielen Büchern in denen Percy Jackson vorkommt wahrscheinlich nur schwer zu vermeiden, sind aber trotzdem schade.

    lg Filo

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