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[BUCHREZENSION] The Forsaken

 

Titel:
OT: The Forsaken
Autor/in: Lisa M. Stasse
Genre: Fantopie xD aka Dystopie + Fantasy
Buchreihe: The Forsaken #1
Englisch Schwierigkeitsgrad:



 Lisa M. Stasse is a digital librarian at UCLA. The Forsaken is her first novel.
Deutsch
Noch nicht erschienen.
Erscheinungstermin unbekannt!
Englisch
Gebunden/ 13,00 €
Taschenbuch/ 8,90€
Seiten: 434
Verlag: Orchand
Spannende Geschichte vom Beginn an,
bis zum Schluss!
Kurzbeschreibung
As an obedient
orphan of the U.N.A. (the super-country that was once Mexico, the U.S., and
Canada), Alenna learned at an early age to blend in and be quiet—having your
parents taken by the police will do that to a girl. But Alenna can’t help but
stand out when she fails a test that all sixteen-year-olds have to take: The
test says she has a high capacity for brutal violence, and so she is sent to
The Wheel, an island where all would-be criminals end up.
The life expectancy of prisoners on The Wheel is just two years, but
with dirty, violent, and chaotic conditions, the time seems a lot longer as
Alenna is forced to deal with civil wars for land ownership and machines that
snatch kids out of their makeshift homes. Desperate, she and the other
prisoners concoct a potentially fatal plan to flee the island. Survival may
seem impossible, but Alenna is determined to achieve it anyway.
Buchgestaltung

Mir gefallen beide Ausgaben richtig gut. Das HC überzeugt mit
seinem ausgefallenen Motiv, dass aus der Masse hervorsticht und das TB mit dem
Coolnessfaktor 😛 Obwohl das HC besser zum Inhalt des Romans passt (denn der Hauptcharakter
schießt vielleicht 2x einen Pfeil ab) habe ich mir das TB zugelegt. Auf der
Rückseite des Buches wurde der Spruch aufgedruckt „If you love the Hunger
Games, you like this, too“ und ich finde seit langer Zeit, dass es auch
gerechtfertigt ist!

Meinung
Schon die Idee überzeugte mich auf
ganzer Linie. Bei dem Roman handelt es sich nicht wirklich um eine Dystope,
sondern eher um eine Mischung aus bekannten dystopischen Elementen und Fantasy.
Ich würde sagen, wenn man das Buch mit anderen vergleichen müsste käme das
dabei heraus: Herr der Fliegen + The Maze Runner + The Hunger Games = The
Forsaken – eine explosionsartige Mischung, die mich trotz kleiner Schwächen in
ihren Bann ziehen konnte. Alenna lebt in einem Staat, in dem alle Jugendlichen
einen Test ablegen mussten, denn so will die Regierung anhand einer
Gehirnanalyse herausfinden, ob die Jugendlichen „Das Verbrecher-Gen“ in sich
tragen. Jeder, dem so zusagen die Zukunft als Krimineller vorhergesagt wird,
ist somit „Forsaken“ und wird auf eine abgelegene Insel geschickt, wo es heißt:
kämpfe oder stirbt. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Arena wie bei
Panem, sondern einfach um einen Ort an dem alle Jugendlichen geschickt werden,
die Forsaken sind. Abgeschoben von der Regierung müssen sie dort sehen, wie sie
überleben, wobei die Insel inzwischen ihr Eigenleben entwickelt hat, es
rivalisierende Stämme gibt, jede Menge wilde Tiere und andere Gefahren und
Geheimnisse.
Alenna wird dorthin geschickt und ist
sich sicher: hier muss es sich um ein Missverständnis handelt! Natürlich
ändert, dass nichts an ihrer Lage und sie sieht sich mit einem neuen, tödlichen
Leben konfrontiert. Der Beginn der Geschichte durchleuchtet die Idee mit
einigen Erklärungen zu dem „Programm“ und den „Forsaken“ und so kann man sich
ein gutes Bild der Welt machen. Die eigentliche Handlung spielt sich aber
komplett auf der Insel ab, weshalb man hier einiges nicht mitbekommt, dass für
die Geschichte aber nicht hinderlich war.
Stattdessen bekommt man hier von
Anfang an eine geballte Ladung Action und jede Menge Spannung mit jeder
Sekunde. Alenna, sowie der Leser wissen nicht, wem man trauen kann. Jede neue
Person könnte ein Trick sein, jede Freundschaft eine Farce. Ununterbrochen ist
man misstrauisch und muss die Motive aller Beteiligten hinterfragen! Selbst,
jemand, der Alenna mehrmals das Leben rettet, bleibt verdächtig und die Machenschaften
der meisten Charaktere wirklich undurchschaubar. Selbst das simple Einleben in
eine der Gemeinschaften, wirft viele Frage auf, die erst im Verlauf des Buches
aufgeklärt werden.
Die Handlung bewegt sich dabei auf
dem genau richtigen Pfad zwischen langsam und rasant. So lernt Alenna z.B. das
Umgehen mit einer Waffe über einen längeren Zeitraum, was das Ganze sehr realistisch
gemacht hat und Angriffe auf ihr Dorf werden atemlos schnell hinter sich
gebracht. Der Schreibstil hier, hat mir allgemein sehr gut gefallen, weil er
nicht im eigentlichen Sinne typisch Jugendbuch war!

Die Charaktere waren auch so ein Ding
für sich. Alenna ist nicht der beste Charakter aller Zeiten, aber sie hat viele
gute Eigenschaften, Stärken und Schwächen und jede Seite wird hier einmal
gezeigt, was sie sehr interessant macht. Ich fand sie war gut gewählt als
Erzählerin der Handlung, besonders, weil ihre Art zu denken, viele andere
Charaktere mit eingeschlossen hat, sodass man vieles im Blick hatte.
Ungefährt in der Mitte, als es ein
wenig an die Liebesgeschichte geht, hat sie mich allerdings doch genervt. Hier
handelt es sich nicht direkt um „Instant-Love“, aber ein paar weniger Klischees
hätten den Roman so viel besser gemacht! Man weiß einfach wo alles hinführt und
dass von der ersten Begegnung an, was schlichtweg langweilig ist. Etwas unbegründet
war das ganze auch noch…
Die Nebencharaktere, so wie Alennas
Freundin Gadya, waren mir dafür umso lieber. Unter ihnen findet man richtige,
tiefgründige Menschen, die trotz ihrer wenigen Dialoge sehr schnell sympathisch
werden. Auch die Gegenspieler von Alennas Gruppe wurde so gut beschrieben, dass
man sich bestens vorstellen konnte, was hinter ihren Absichten und Taten steckten.
Ab der Mitte des Buches nimmt die
Geschichte zudem eine Wende, weil sich die Handlung auf neue Ziele konzentriert
und es gab kein Kapitel mehr, bei dem ich nicht mitgefiebert habe. Von A nach
B, von einer Gefahr in die nächste, geht die Reise, bei der kaum etwas gut
ausgeht und hat das dem Ganzen etwas Brutales und Schockierendes verliehen.
Außerdem wurde besonders auf den letzten hundert Seiten klar, wohin der rote
Faden, auch in Folgebänden führen könnte und das las sich total fesselnd. Das
Ende selbst hielt dann noch eine richtig überraschende Wende bereit und
vereinte sehr viele Ideen auf einmal, auch, wenn das meiste davon nicht gerade
neu war, so war die Umsetzung und Andeutungen sehr gelungen.

Spannend, spannend, spannend! The
Forsaken vereint viele gute Ideen miteinander, wenn es auch wenig Neues selber
schafft. Es ist durchgehend abwechslungsreich, hat einen gut durchdachten roten
Faden und man muss es einfach wegen all der Geheimnisse, Rätsel und guten
Wendungen lieben. Schwächelt das Buch bei der Liebesgeschichte und den damit
einhergehenden Klischee, so macht das fesselnde Ende das mit einem guten
Schocker wieder wett.
9/10

Erscheint am 6. August 2013! 

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