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[BUCHREZENSION] Elixirium – Das gefährliche Erbe des Apothekers

Titel:
Elixirium – Das gefährliche
Erbe des
Apothekers
OT: The
Apothecary
Autor/in: Maile Meloy
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Nein!

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Maile Meloy in Helena / Montana geboren, ist Autorin sowie zweier
Kurzgeschichtensammlungen. Für ihr literarisches Schaffen wurde Maile Meloy mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Maile Meloy lebt in Los Angeles.
Deutsch
Gebunden/
16,95€
Seiten:
396
Verlag:
Coppenrath

Englisch
Gebunden/
13,99€
Taschenbuch/
6,00€
Seiten:
384
Verlag:
Puffin


Überraschend
anders – magisch und fantasievoll! 🙂
Kurzbeschreibung
An der verschlossenen Eingangstür wurde heftig gerüttelt. Sie sind da! ,
rief der Apotheker. Hastig zog er ein großes gebundenes Buch aus dem Regal. Ihr
müsst die Pharmacopeia in Sicherheit bringen. Benjamin sah seinen Vater fragend
an. Vor wem sollen wir sie in Sicherheit bringen? Vor jedem, der nach ihr
sucht. Eigentlich hat sich Janie das Leben in ihrer neuen Heimatstadt grau und
langweilig vorgestellt. Doch das Buch, das ihnen von Benjamins Vater anvertraut
wird, entpuppt sich als eine wertvolle Sammlung von alchemistischem
Geheimwissen, das die Welt für immer verändern kann. Aber nicht nur dubiose
Wissenschaftler sind hinter der Pharmacopeia her Janie und Benjamin müssen es
mit weit schlimmeren Gegnern aufnehmen.
Buchgestaltung

Die Gestaltung des Buches ist
genauso fantasievoll wie das Buch selber. Mir gefällt die deutsche Gestaltung
durch die Abänderung der Details in der Flasche aber sogar etwas besser. Die
drei Kinder, die über die Dächer klettern passt zu einer Szene aus dem Roman,
die ich sehr mochte. Das Motiv an sich setzt sich aus vielen kleinen Details
zusammen, die alle etwas mit dem Roman zu tun haben und das finde ich super.
Was die Gestaltung zu etwas Besonderem macht sind vor allem die Skizzen im
Inneren des Buches! Am Anfang von jedem Kapitel und auch etwas darüber hinaus,
ziehen sie sich durch die Geschichte und regen die Vorstellungskraft zusätzlich
an. Im Gesamtpaket verdient das Buch schon mal volle Punktzahl dafür 😉
Meinung
Alle,
die vielleicht denken, das es sich hier ausschließlich um einen normalen
Jugendbuchroman handelt, sollten sich auf was gefasst machen! Ab einem gewissen
Punkt in der Erzählung überrascht das Buch mit sehr vielen Fanatsyelementen.
Das hatte ich in dieser Form nicht erwartet und es hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung von Janie, die eine der Protagonistinnen
ist. Zusammen mit ihren Eltern zieht sie in eine neue Stadt und muss sich dort
ein neues Lebe aufbauen. Der Roman beschäftigt sich aber kaum damit, denn kurz
nachdem Janie den Sohn des Apothekers kennen lernt, werden die beiden in ein
rasantes Abenteuer verwickelt, hinter dem sogar die nationale Sicherheit
steckt! Benjamins Vater hat nämlich doch keinen so langweiligen Job, wie die
beiden dachten. Ein Apotheker beschäftigt sich in dieser Geschichte nicht nur
mit Kräutern und Medikamenten, sondern Alchemie und der daraus resultierenden
Magie.
Die
Kinder in dieser Geschichte sind wirklich sehr lebhaft. Janie, Ben und später
auch Pip schließt mal ohne zu zögern ins Herz. Die drei bilden ein tolles Team,
der eine klug, der andere witzig und einer immer mitten im Geschehen. Da die
Geschichte in einer anderen Zeit spielt und ein Krieg bevorsteht, sind die
Beschreibungen der Gegenden und auch der Gepflogenheiten etwas anders, als in
unserer Zeit. Das mochte ich aber, weil die Geschichte dadurch interessanter
wurde, denn in dieser Gegenwart leben wir schließlich alle selber 😛 Dort gibt
es noch die guten alten Spione, seltsame Geheimagenten und böse
Wissenschaftler, die alle hinter dem Geheimnissen her sind, die ein bestimmtes
Buch enthält.
Ich
mochte den Schreibstil von Mail Meloy, weil er sehr gut Spannung aufbauen
konnte. Über jedem Geschehen hängt eine dunkle Wolke voller Zweifel und Fragen
und Rätseln, denen sich die Freunde auf der Suche nach Bens Vater stellen
müssen. Im Buch wird für sehr viel Abwechslung gesorgt. In kleinen Etappen
beschäftigten sich die Charaktere mit dem Elixilirium und dem Buch, wodurch sie
viel Phantastisches erleben. Dazu gehört z.B. der Flug über die Dächer der
Stadt in Form eines Vogels. Durchgehend fragt man sich, in was der Apotheker
verwickelt ist und was sein Erbe für die drei Kinder bedeutet, denn sie folgen
einer sehr heißen Spur, die sie selber in große Gefahr bringt.
Der Plot
folgt einem sehr verworrenem Faden, der zeitweilig etwas unübersichtlich wird,
aber gerade das ist es auch, was das Buch ausmacht. Man stolpert eben nicht in
eine stinknormale Geschichte. Hier steckt hinter jeder Frage ein gut
durchdachtes Motiv, das später vereinfacht erklärt wird. Die Autorin entwirrt
ihre Geheimnisse sehr geschickt und schließt zum Ende mit allen sehr gut ab. Ab
und an, wird es richtig schauerlich. Auch, wenn sich das Buch wie eine
Geschichte für jüngere Leser liest, so wird man hier vor der bösen Wahrheit
nicht immer verschont. Einige liebenswerte Nebencharaktere erleben das Ende
leider nicht mehr :/
Was mir
ebenfalls sehr gut gefiel war die Atmosphäre, die sich beim Lesen automatisch
aufgebaut hat. Zwischenzeitlich mich das Buch so in seinen Bann geschlagen, das
ich es nicht zur Seite legen wollte. Die Autorin hat selbst etwas langatmige
Passagen immer sehr schön mit Informationen ausgeschmückt.
Zudem
ist das Buch auch noch ungeheuer witzig! Pip hat ein loses Mundwerk und
ungefiltert kommt alles heraus, was er gerade so denkt, was sehr amüsant war.
Auch die Dialoge zwischen Janie und Benjamin habe ich sehr gerne gelesen, weil
die kleinen Streitereien sehr süß waren. Ich fand es toll, das Freundschaft ist
das zentrale Thema ist und das man zusammen alles schaffen kann! Es gibt auch
eine kleine Liebesgeschichte, die durch die Wende zum Ende hin ihren Platz im
Buch wirklich verdient hat. Ich fand das Ganze sogar etwas überraschend,
besonders Bens Handlung zum Schluss…als Leser weiß man einfach nicht, ob das
gut geht oder eben nicht. Deshalb fand ich es umso besser, das die Autorin in
einer Art Epilog noch einmal offene Ereignisse aufgreift und abschließt.
Was
mochte ich nicht? Etwas schwer in Worte zu fassen. Ich fand es etwas schade,
das manche Charaktere ihr Potenzial nicht ausschöpfen konnten bzw. so schnell
wieder aus der Geschichte verschwunden sind. Gegen Mitte wird das Buch, was die
Fakten oder Authentizität des Kriegs und der Machtverteilung angeht auch etwas
abwegig. Das Ende wurde ein wenig schnell abgehandelt. Das drei Kinder gegen
eine ganze „Organisation“ allein ankommen hätte vielleicht etwas besser gelöst
werden können. Ich persönlich fand auch, dass die Autorin Pips Freundin gegen
Ende etwas mehr hätte ein beziehen müssen. Sie war irgendwie das Mittel zu
Zweck.
Eine
ungewöhnliche Geschichte, die zu überraschen weiß. Sympathische Helden, ein
mysteriöses Abenteuer und jede Menge Fragen halten beim Lesen auf Trapp! Das
Erbe des Apothekers
ist kein typisches Jugendbuch und kann durch viele
witzige und fantasievolle Ideen überzeugen. Durch die liebevollen Zeichnungen,
die einem durch das Buch begleiten wird alles noch etwas aufregender!

 Für dieses Rezensionsexemplar! 🙂

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