[BUCHREZENSION] Watersong: Sternenlied

Titel:
Sternenlied
OT:
Watersong
Autor/in:
Amanda
Hocking
Genre:
YA
Fantasy
Buchreihe:
Watersong #1
Amanda
Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im
Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten
Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin.
Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine
ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin’s Press
Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking
gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der
Welt.
Deutsch
Gebunden/
16,99€
Seiten:
320
Verlag:
cbt

Englisch
Gebunden/
13,50€
Taschenbuch/
9,50€
Seiten:
309
Verlag:
Pan Mcmillan




Vielversprechender
Start mit guten Twists! 🙂
Kurzbeschreibung
Wer
ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.

Sie
sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea
ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma.
Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren
betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender,
abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat

Die
16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund
Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die
geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in
ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma
sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je
zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es
bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma
unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres …

Buchgestaltung
Ich mag es immer,
wenn Original Motive übernommen werden, besonders weil dieses hier
so gut zur Geschichte passt. Es geht zwar meiner Meinung nach nicht
ausschließlich um Gemma, aber trotzdem steht sie mehr im
Vordergrund, als ihre Schwester Harper. Das Beste ist aber, unter dem
Schutzumschlag versteckt:
Sieht das nicht
super aus?! 😀 ich bin echt begeistert! Sternenlied macht übrigens
auch einigermaßen Sinn, weil Gemma und Alex gerne Sterne gucken.
Meinung
Amanda Hocking
versteht es einfach aus einem Thema, das es noch nicht sonderlich oft
gab, eine spannende Geschichte zu schreiben! Ihre Tochter der Tryll
Reihe mochte ich sehr gerne, auch, wenn ihre Vampir Romane bei mir
eher schlecht abschnitten. Watersong: Sternlied ist der Auftakt zu
einer neuen Reihe (keine Trilogie), die sich mit Siren/Nixen
beschäftigt.
Durch den
Klappentext erfährt man leider allerhand über den Verlauf der Story
und es braucht schon mehr als 100 Seiten, um an einen Punkt der
Geschichte zu langen, der einem jetzt nicht so bekannt vorkommt.
Natürlich braucht jede Geschichte eine Weile, um mit einer Wende
aufwarten zu können und die Autorin hat sich etwas Gutes einfallen
lassen, um diesen Einführungspart zu überbrücken. Und zwar
schreibt sie die Geschichte abwechselnd aus der Sicht beider
Schwestern. Gemma ist das Mädchen, das im Klappentext erwähnt wird
und Harper ihre große Schwester. Am Anfang habe ich mich doch sehr
darüber gewundert, das Harper so viel Platz in der Handlung
einnimmt, aber im Verlauf der Geschichte merkt man warum. Harper
nimmt nämlich eine größere Rolle ein, als zunächst wichtig
erscheint und besonders am Ende ist sie gefragt. Ich kann mir sogar
sehr gut vorstellen, das Band zwei nur noch aus ihrer Sicht
geschrieben sein wird – mehr wird nicht verraten! 🙂
Wie man es nicht
anders von Amanda Hocking gewohnt ist, schreibt sie flüssig,
lebendig und sehr mitreißend. Schnell ist man in der Geschichte drin
und liest besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen sehr gerne.
Es gibt Gemma, ihre Schwester Harper, den Nachbar Alex, Daniel, der
auf einem Boot lebt und die mysteriösen Mädchen, die sich ständig
am Meer aufhalten. Hocking macht keinen Hehl daraus, wohin sich hier
die Liebesgeschichten bewegen und auch nicht daraus, wer Gut und Böse
ist. Stören tut man sich als Leser nicht daran, weil besonders die
Dialoge zwischen den Gemma und Alex und Harper und Daniel einfach nur
so vor Sarkasmus und Charme trotzen und ich sie dadurch alle sehr
mochte. Paar zwei war mir aber etwas sympathischer. Was mir besonders
gut gefiel war, das beide Geschichten so unterschiedlich sind. Das
liegt vor allem daran, das dies auch auf beide Schwestern zutrifft.
So findet der Leser sicher jemanden, mit dem er sympathisieren kann.
Während Gemma selbstbewusst und zielstrebig ist, ihre Träume
auslebt und gerne Spaß hat, benimmt sich Harper eher eine Mutter,
weil die Verantwortung für ihre Schwester schwer auf ihr lastet.
Dazu gehört natürlich keine minder dramatische
Hintergrundgeschichte.
Das Buch lebt von
seiner Schnelligkeit, die auch den Plot beeinflusst. Wo es am Anfang
noch etwas zäher zugeht, wird es ab der Mitte durchgehend spannend
und aufregend. Was mich hier besonders überraschen konnte, war, das
die Autorin einen mythologischen Hintergrund verwendet hat, um die
Aussage ihres Romans zu unterstützen. Dabei macht sie aus den
griechischen Sagen gleichzeitig etwas eigenes und verknüpft gelungen
Mythos und Modernes miteinander. Das war wirklich mein Lieblingsteil
der Geschichte! Durch die Fakten wird die Geschichte gleichzeitig
auch etwas authentischer und unterscheidet sich von anderen Storys
über Wasserwesen, auch, wenn diese hier auf das gleiche aus sind.
Ich habe so einiges mehr an Klischees erwartet und wurde doch immer
wieder positiv umgestimmt. Auch, wenn die Erzählung nicht wirklich
der Mittelpunkt der Geschichte ist, so konnte mich besonders der
daraus entstehende Konflikt fesseln!
Gemma steht vor
vielen Entscheidungen und die Autorin hat es so eingefädelt, das sie
dabei nicht immer eine Wahl hat. Das Ende des Buches war randvoll an
Action und Drama. Ich hatte besonders den letzten Abschnitt so nicht
kommen sehen! 🙂
Was mir nicht so
gut an dem Buch gefallen hat, war definitiv der Anfang. Insbesondere
die Annäherung zwischen Gemma und Alex war zwar ganz süß, aber
leider auch der Punkt, der Geschichte, der für meinen Geschmack
etwas zu ausgeschlachtet wurde. Schade fand ich, das die Autorin hier
zunächst viel auf Äußerlichkeiten zurück gegriffen hat, was sich
später aber Gott sei Dank änderte.
Ein
lesenswerter Auftakt zu einer neuen Buchreihe, von der ich mir noch
viel erwarte. Besonders die Dialoge konnten mich begeistern und zum
lachen bringen. Ebenfalls ein großer Pluspunkt war der mythologische
Aspekt und das rasante Ende! Zu Beginn zieht sich die Erzählung
durch die Vorhersehbarkeit etwas in die Länge, woran man sich stören
kann, aber nicht muss. Zusammenfassend bietet Watersong eine
interessante Idee mit Potenzial, das hoffentlich in den Folgebänden
etwas mehr ausgeschöpft wird.

Auf Englisch ist die Fortsetzung bereits erschienen. Weitere Bände befinden sich in Planung.
Über die deutsche Übersetzung ist bisher noch nichts bekannt!
Für dieses Rezensionsexemplar! 🙂

2 Kommentare

  1. Unseren Dreier!!! xD Tanja!
    *wegschmeiß*

    Geh mir weg mit den weißen Leuten. Die können mich auch nicht mehr retten.
    Muhaha xD Danke für den Award. Erstmal werd ich jetzt Buchfasten. Und alles runterlesen, was ich gekauft hab xD

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