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[BUCHREZENSION] Der Weg der gefallenen Sterne

Titel:
Der
Weg der gefallenen Sterne
OT:
Promised
Autor/in:
Caragh
O´Brien
Genre:
YA,
Fantasy, Dytopie
Buchreihe:
Birthmarked #3

Caragh
O’Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives
Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin zu
arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. »Die Stadt
der verschwundenen Kinder« ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den
Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt.
Caragh O’Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer
Familie und zwei Wüstenrennmäusen in Connecticut.

Deutsch
Gebunden/
16,99€
Seiten:
352
Verlag:
Heyne (fliegt)

Englisch
Gebunden/ 13,70€
Taschenbuch/ 7,40€
Seiten: 295
Verlag: Roaring


Ein
gelungener Abschluss, der die Schwächen von Band zwei ausbügelt.
Kurzbeschreibung
Die
junge Gaia Stone ist Hebamme. Doch in einer zerstörten Welt kann
auch sie den verlorenen Kindern nicht mehr helfen, und so trifft Gaia
eine schwere Entscheidung. Gemeinsam mit einer Gruppe junger Siedler
verlässt sie das Ödland, um zur Stadt hinter der Mauer
zurückzukehren und um Hilfe zu bitten. Werden sie die gefährliche
Reise überstehen? Und wird sich Gaias Hoffnung auf eine bessere
Zukunft endlich erfüllen?

Gerade
hat Gaia in der Siedlung Sylum eine neue Heimat gefunden, da steht
sie schon wieder vor großen Veränderungen. Denn die Menschen von
Sylum leiden an einer sonderbaren Krankheit: Sie können den Ort nur
um wenige Meilen verlassen, bevor sie lebensgefährliche
Schwächeanfälle erleiden. Ein Hinweis in den Aufzeichnungen ihrer
Großmutter zeigt Gaia jedoch, wie sie dieser großen Gefahr
entfliehen können. Und so begibt sie sich mit einer Gruppe Siedler
auf die gefährliche Reise zurück zu dem Ort, dem sie einst
entflohen ist – der Enklave, der Stadt hinter der Mauer. Weder die
junge Gaia noch ihre Gefährten wissen, was sie dort erwartet …

Buchgestaltung
Mir gefiel das
Motiv beim ersten Band, mir gefällt es auch hier! Die deutschen
Titel klingen dann auch so so wunderschön poetisch, was ich einfach
liebe 🙂 Die englische Aufmachung nimmt dafür wieder Bezug zur
Geschichte. Ich finde beide gleich gut.
Meinung
Ich war ja der
Meinung, das Frau Autorin uns im zweiten Band ziemlich zugesetzt hat,
was die Charaktere und die etlichen Reisen und Konflikte anging.
Zufrieden war ich damals nicht ganz und ich habe mir viel von diesem
Abschlussband erhofft, da es auch wirklich viel Klärungsbedarf gab.
Im Vergleich zu den Vorgängerbänden kommt „der Weg der gefallenen
Sterne“ erst mal viel dünner daher, als man es gewohnt ist, aber
ich glaube genau darin liegt der Grund, warum der dritte Band fast
wieder mit Teil eins auf einer Stufe stehen kann. Das Finale ist
schlüssig, knackig und rasant!
Das es zurück in
die Enklave gehen würde, war uns allen schon am Ende von Band zwei
bekannt. Das man dort aber direkt mit haufenweise Probleme und
Schockern konfrontiert wird, eher nicht. Ich war ziemlich überrascht,
das die Autorin nicht lange herum fackelt und es gleich zur Sache
geht! Das hat die Spannung von Anfang an eingeleitet und ich konnte
kaum noch aufhören zu lesen. An vielen Stellen bekam ich einfach nur
eine Gänsehaut, wenn mein Verstand versucht hat, die Ereignisse zu
verarbeiten und zu realisieren, denn was in Gaias Abwesenheit vor und
hinter der Mauer passiert ist, ist einfach nur unmenschlich grausam!
Das Buch konnte für
mich besonders punkten, weil die Charaktere hier alle eine Rolle
spielten und war sie noch so klein. Die Autorin hat wirklich versucht
alle noch ein letztes Mal glänzen zu lassen, wobei die
Eigenschaften, die einige so liebenswert und andere so
verabscheuungswürdig gemacht haben, immer klar hervorstachen. Gaia
war auf einem Höhepunkt ihrer Charakterentwicklung, denn alles, was
in Sylum passiert ist, hat sie stärker gemacht und in diesem Buch
tut sie alles aus Loyalität und Mut und verzweifelt selbst im
Angesicht großer Gefahren nicht mehr so leicht. Ihre Entscheidungen
waren nicht immer klug, dafür handelte sie aber aus dem Herzen
heraus, was sie mir umso sympathischer gemacht hat. Sie war zwar noch
immer nicht die „alte“ Gaia, aber ihr Charakter hat sich eben
durch alle Erlebnisse verändert, was nur realistisch war. Auch, was
die Beziehung zu Leon angeht, hat die Autorin bewiesen, das sie es
noch noch kann, gefühlvoll zu schreiben. Die beiden haben sich hier
sehr gut ergänzt und die Chemie aus Band eins war zurück!
Was mir ebenfalls
sehr gut gefiel, war das Gaia hier endlich wieder etwas mehr Bezug zu
ihrer eigenen Familie nimmt. Sie lernt ihre Brüder richtig kennen
und auch von Leons Familie erfährt man ein paar gute Einblicke.
Was die Handlung
betrifft so werden hier endgültig die ganzen biologischen Fragen
geklärt. Man erfährt, was es mit Gaia auf sich hat, warum die
Enklave Kinder gestohlen hat und warum es die vielen Gesetzte gab,
die dafür sorgen sollten, das es immer genug Kinder gibt und die
Bevölkerung der Enklave nicht ausstirbt. Auch zu den Krankheiten
etc. erfährt man als Leser sehr viel…und das wird besonders zum
Ende hin sehr unvorhersehbar. Die Autorin hat es auch geschafft die
vielen Informationen gut in die Handlung einzuflechten, sodass man
gut folgen kann.
Es gibt auch jede
Menge Spannung, weil Gaia sehr oft in Gefahr gerät. Konflikte
zwischen Gaias Gruppe und Leons Vater bzw. den Menschen in der
Enklave und auch einige alte Bekannte sorgten für Furore! Der Mix
aus Action und Erzählung hat mich sehr gut unterhalten. Es wird
oftmals auch sehr dramatisch, denn nicht jeder der Charaktere
überlebt den Spannungsbogen…
Etwas, das ich an
dem Buch nicht sonderlich mochte, war leider das Ende, das für
meinen Geschmack etwas zu offen war, im Hinblick auf das, was Gaia
widerfahren ist. Ich musste mich ständig fragen, wie sie denn so
weiter leben kann und fand es schade, das ich die Ansätze nicht so
ganz nachvollziehen konnte :/
Der Weg der
gefallenen Sterne bietet einen gelungen Abschlussband, wie in
Trilogien selten aufweisen. Es geht heißt her, wenn Gaia hinter die
vielen Geheimnisse blickt, ihre eigenen Konflikte austragen muss und
viele Gefahren, nicht nur sie, sondern auch das Leben all ihrer
Freude bedrohen. Die Autorin hat es geschafft mich auf jeder Seite zu
fesseln. Nur das Ende sorgt für kleine Minuspunkte.

Für dieses Rezensionsexemplar! 🙂

2 Comments

  • Lindy

    Du hast mir mit der Rezension in mir gerade total das Verlangen erweckt, dass ich das Buch endlich lesen will. Leider habe ich erst gestern Bücher bestellt und ich kann wohl nicht schon wieder 🙁
    So wie die ganze Rezi klingt, ist das Buch wohl wieder besser als der zweite Band. Den habe ich nämlich nicht so sehr gemocht.
    LG
    Lindy

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