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[BUCHREZENSION] Pivot Point

Titel:
OT:
Pivot
Point
Autor/in:
Kasie
West
Genre:
YA
Fantasy
Buchreihe:
Pivot Point #1

Kasie
West lives with her family in central California, where the heat
tries to kill her with its 115-degree stretches. She graduated from
Fresno State University with a BA degree that has nothing to do with
writing.
Deutsch
Broschiert/ 12,99€
Seiten: 344
Verlag: Arena

Englisch
Gebunden/
13,40€
Seiten:
352
Verlag:
Harper Teen


Eine
überraschend clevere Story, mit einem Ende, das umhaut!
Kurzbeschreibung
Knowing
the outcome doesn’t always make a choice easier. . . .
Addison
Coleman’s life is one big “What if?” As a Searcher,
whenever Addie is faced with a choice, she can look into the future
and see both outcomes. It’s the ultimate insurance plan against
disaster. Or so she thought. When Addie’s parents ambush her with the
news of their divorce, she has to pick who she wants to live with—her
father, who is leaving the paranormal compound to live among the
“Norms,” or her mother, who is staying in the life Addie
has always known. Addie loves her life just as it is, so her answer
should be easy. One Search six weeks into the future proves it’s not.
In
one potential future, Addie is adjusting to life outside the Compound
as the new girl in a Norm high school where she meets Trevor, a cute,
sensitive artist who understands her. In the other path, Addie is
being pursued by the hottest guy in school—but she never wanted to
be a quarterback’s girlfriend. When Addie’s father is asked to
consult on a murder in the Compound, she’s unwittingly drawn into a
dangerous game that threatens everything she holds dear. With love
and loss in both lives, it all comes down to which reality she’s
willing to live through . . . and who she can’t live without.
Buchgestaltung
Ich muss leider
gestehen, das mich Cover, sowie Titel nie wirklich angesprochen
haben. Irgendwie wirkte beides auf mich immer sehr durchschnittlich,
aber nachdem Lesen kann ich sehr gut verstehen, wieso die Gestaltung
so ausgefallen ist – sie passt einfach perfekt. Das Abbild von
Addie, die sich praktisch spiegelt, symbolisiert die zwei
verschiedenen Zukünfte, in die sie blickt und der Titel ist einfach
mega genial gewählt! Mit Pivot Point ist nämlich der Punkt in der
Geschichte gemeint, an dem sich alle Ereignisse zuspitzen,
überschneiden, zusammenkommen…also DER Ereignis Höhepunkt des
Romans!
Meinung
Puh! Nach diesem
Ende hing ich ganz schön in den Seilen muss ich sagen. Eigentlich
waren meine Erwartungen an das Buch nicht besonders hoch, da es vorab
schon einiges an Kritik gab, aber ich war wirklich von der ersten
Seite an gefesselt von der wunderbaren Idee hinter allem! Addie
gehört zu den wenigen Menschen mit einer paranormalen Gabe, während
alle ohne eine solche Fähigkeit einfach nur „Norm“ genannt
werden. Sie wächst in einem Umfeld auf, in dem auch alle ihre
Freunde „anders“ sind und besucht sogar eine Schule, an der sie
lernt, wie die Norms zu leben und sich denen anzupassen, die eben
„normal“ sind. Ihre beste Freundin kann so z.B. Erinnerungen
beeinflussen und löschen. Addie selber ist ein „Searcher“ – eine
sehr seltene Gabe, denn diese erlaubt es ihr in der Zukunft nach
Ereignisketten zu suchen. Ziemlich praktisch, wenn wichtige
Entscheidungen vor der Tür stehen. Die Geschichte gerät erst
richtig ins Rollen, als Addies Eltern ihr verkünden, das diese sich
scheiden lassen und Addie sich aussuchen soll, bei wem sie bleiben
will.
Ihre Mutter würde
bedeuten im Compound bei ihrem alten Leben zu bleiben und ihr Vater
wäre das genaue Gegenteile, denn dieser will sich mehr unter die
Norms mischen, was für Addie heißen würde: keine Gabe mehr, neue
Welt. Der Roman ist so so geschrieben, das Addie jeweils ein Kapitel
in eine der beiden „Zukünfte“ eintaucht und so erlebt man als
Leser im Prinzip zwei Geschichten, die parallel laufen und sich zum
Ende hin sehr unvorhergesehen miteinander überschneiden. So verliert
mal selber oft das Gefühl dafür, was wahr ist und was nicht und
fragt sich oft mit Addie, ob man immer noch in einer „Suche“
steckt oder das alles wirklich passiert.
Dabei hat mich
dieses Konzept einfach maßlos begeistern können, denn es sorgt mit
viel frischem Wund für jede Menge Spannung. Ein Mädchen, das sich
zweimal verliebt, zweimal ein Leben lebt und jedes Mal geschehen so
viele Dinge in einer der Storys, das ich mich dauerhaft gefragt habe,
wie die Autorin das am Ende nur hin biegen will! Das Schlimme bzw.
Geniale daran ist einfach, das man zu Beginn beide Alternativen
einfach super findet. Ich mochte Addie als Hauptcharakter sehr, sehr
gerne. Eine kluge Heldin, die schlagfertig und humorvoll durchs Leben
geht und sich nicht so schnell um den Finger wickeln lässt – das
sorgte für so viel Sympathie bei mir. Gelungen waren auch bei
Love-Interest. Wo Duke der typische High School Schwarm ist, hinter
dem alles andere als Klischees stecken, war Trevor der süße Kerl,
den man gerne zum besten Freund hätte oder eben auch mehr will 😛
Ich fand es super amüsant zu lesen, wie unterschiedlich die Zukunft
aufgrund kleiner Details verlaufen kann. So findet Addie Duke in der
einen Version super, in der anderen verabscheut sie ihn. Der Autorin
ist es authentisch gelungen, zu beschreiben, wie facettenreich das
Leben verlaufen kann, wenn man es lässt und was sich alles ändert
kann, wenn man nur einen klitzekleinen Fehler begeht. Das war
beeindruckend! 🙂
Der Plot hat in
beiden Versionen mehrere gemeinsame Schnittpunkte, hinter die man
aber erst nach und nach beim Lesen kommt, was ich super fand, da man
so sehr oft einen Überraschungseffekt auf seiner Seite hatte.
Besonders, als sich zum Ende hin die Lage zuspitzt, ist mir an zwei
Stellen echt das Herz stehen geblieben. Es war auch so verdammt
traurig, wie Addie auf dem Spannungshöhepunkt diese grausamen
Entscheidungen treffen muss! Es geht nämlich und Liebe ODER
Freundschaft, um Leben ODER den Tod und sie kann einfach nicht beides
haben :/ Ich war richtig im Zwiespalt gefangen, weil ich so sehr ein
Happy End wollte, was man einfach aufgrund der Realität nicht
bekommen konnte.
Ich fand außerdem,
das die Autorin ihre Schlussfolgerungen sehr logisch geschildert hat.
Was für mich aber das wichtigste war: es gab so viel Herz im Roman.
Auf jeder Seite, konnte ich förmlich spüren, wie viel der Autorin
das Ganze bedeutet. Die Nebencharaktere sind lebendig und starke
Persönlichkeiten (insbesondere Addies beste Freundin!) und es gab
einfach so viele tiefgründige, poetische Dialoge, das ich ganz oft
mit seufzen musste. Dazu kommt, das der Roman auch noch einiges an
Humor zu bieten hat. Es gab verdammt viele Stellen, an denen ich mich
weg geschmissen habe, vor lauter Lachen – übrigens alles Addies Verdienst!
Ein
klasse Debüt Roman, der eine faszinierende Idee mit viel Spannung
und Humor verknüpft, die in der Ausführung schlüssig ist und
mehrmals überrascht, ohne das man das eigentlich möchte! Ich werde
jetzt eine ganze Weil am Rädchen drehen müssen, bis Band zwei
erscheint :/ Unfaire Welt! 😀
Soweit ich es verstanden habe, soll “Pivot Point” eine Dilogie werden.
Genaueres über den Folgeband ist leider noch nicht bekannt.

5 Comments

  • Kokoro

    Ein kleiner Tipp, das Buch heißt Pivot Point, nicht PRivot Point. Den Fehler hab ich auch die ganze Zeit gemacht bis ich mal genauer hingeschaut hab xD
    Das Buch SuBt bei mir noch, aber jetzt habe ich voll Lust drauf~ mhoahm~

  • Lisa

    Ich habe jetzt nur mal den ersten Satz und das Fazit gelesen, weil ich mich überraschen lassen will. Habe das Buch ja auch schon hier stehen. Klingt aber ja schon mal seeeeehr gut 😀 Wobei ich mit dem Lesen nun wohl werde warten müssen xD wenn das Ende echt so gemein ist 😀 !!

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