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[BUCHREZENSION] Antigoddess


Titel:
OT:
Antigoddess
Autor/in:
Kendare Blake
Genre:
YA, Mythology, Horror
Buchreihe:
Goddess War #1
Englisch-Schwierigkeitsgrad

Kendare
Blake is an import from South Korea who was raised in the United
States. She received a Bachelor’s degree in Business from Ithaca
College and a Master’s degree in Writing from Middlesex University in
London. She brakes for animals, the largest of which was a deer,
which sadly didn’t make it, and the smallest of which was a mouse,
which did, but it took forever. Amongst her likes are Greek
Mythology, rare red meat and veganism. She also enjoys girls who can
think with the boys like Ayn Rand, and boys who scare the morality
into people, like Bret Easton Ellis.
Deutsch
Noch
nicht erschienen.
Genaueres
unbekannt!
Englisch
Gebunden/
13,10€
Taschenbuch/
8,00€
Seiten:
384
Verlag:
Tor

(Links: TB/Rechts: HC)
Nicht
Kendares bestes Buch….
Kurzbeschreibung
He
was Apollo, the sun, and he’d burn down anything that tried to hurt
her…Cassandra and Aidan are just your average high-school couple.
Or so Cassandra believes. Blissfully unaware that she was once a
powerful prophetess, Cassandra doesn’t even know that god
exist…Until now. Because the gods are dying – and Cassandra could
hold the answer to their survival. But Aidan has a secret of his own.
He is really Apollo, god of the sun, and he will do anything to
protect the girl he loves from the danger that’s coming for her. Even
if it means war against his immortal family…Sexy, irresistible
characters; romantic and mythological intrigue; relentless action and
suspense – ANTIGODDESS is the YA novel you’ve been waiting for.

Buchgestaltung
Zwischen dem
Hardcover und dem Taschenbuch gibt es was das Cover betrifft einige,
kleine Unterschiede. Mir gefällt das Taschenbuch deutlich besser.
Das liegt besonders an der Anordnung und Form der Schrift und daran,
dass kein doofes Zitat auf das Cover gequetscht wurde xD Allgemein
finde ich, dass die vielen Details dort besser zu Geltung kommen, was
wirklich der Grund ist, warum ich mir die günstigere Version geholt
habe, obwohl ich die anderen Bücher der Autorin als HC besitze.
Meinung
NATÜRLICH wollte
ich dieses Buch abgöttisch (haha) lieben, aber irgendwie wollte der
Funke nicht ganz überspringen. Anna dressed in Blood, sowie
Nachfolger Girl of Nightmares zählen zu meinen absoluten
Lieblingsbüchern: Einzigartig, Traurig und Gruselig konnten sie mich
fesseln und für sich einnehmen. Was ich von Antigoddess
halten soll, weiß ich selbst nachdem Lesen nicht so genau…
Kendare Blake hat
hier unheimlich viel griechische Mythologie in ihr Buch gesteckt. Für
meinen Geschmack sogar zu viel. Viel zu viel. Das Buch ist
abwechselnd aus den Perspektiven der Götter Athena und Hermes und
den Jugendlichen Aidan und Cassandra geschrieben. Ersteres nimmt mehr
als 80% des Buches ein und dient dem Info-Dumping, denn die Reise der
Götter ist mit der Vorstellung sämtlicher mythologischer Elemente
verknüpft. Tatsächlich hatte ich schnell den Eindruck, das außer
der ellenlangen Reise von A nach B nach C bei Athena und Hermes nicht
sonderlich viel los ist. Ich muss gestehen, das ich rasch gelangweilt
war. Vielleicht liegt es daran, dass die mythologischen Geschichten
einfach nichts Neues mehr für mich waren, bin ich doch ein großer
Rick Riordan Fan. Hier wurde definitiv gut recherchiert und das muss
man der Autorin zu Gute halten, aber leider geht nichts über die
Erzählung hinaus. Kaum eigene Details finden sich hier zusammen.
Athena und Hermes Charaktere sind recht unscheinbar und leider
austauschbar. Die beiden verfolgen ein Ziel, auf das sie hinarbeiten,
aber zu oft verliert sich ihr Weg, indem er sich mit anderen Göttern
kreuzt, deren Auftritt kaum zum Plot beitragen.
In der Geschichte
geht es um die antiken Götter, die dem Schicksal nach dem Tode
geweiht sind. Cassandra spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie
ist die Wiedergeburt von Cassandra von Troja und damit ein Orakel,
dass dieses Schicksal vielleicht abwenden kann. Aidan nimmt dabei die
Rolles ihres Freundes und Beschützers ein, der selber göttliche
Wurzeln hat und auf Cassandras Fährte geraten ist, weil manche Dinge
eben dazu bestimmt sind sich zu wiederholen.
Was ich an dem Buch
wirklich gut fand war, dass Cassandra und Aidan schon zusammen sind!
Die beiden sind ein absolut geniales Pärchen mit vielen Konflikten.
Trotzdem schmeißt keiner alles hin und trotz vieler Streits halten
sie zusammen, woran man merkt, das ihre Gefühle echt sind und tiefer
gehen als typische YA Instant-Love, die man fast immer vorgesetzt
bekommt. Das mochte ich sehr, sehr gerne. Beide Protagonisten waren
mir sympathisch. Für meinen Geschmack hätte man hier mehr über die
Hintergründe ihrer beider Leben einstreuen können, denn das kam
stellenweise viel zu kurz. Man erfährt zwar eine handvoll Dinge,
kann sich so ein Bild von der Umgebung/Familie/Freunde machen, aber
mehr als an der Oberfläche gekratzt wurde hier nicht. Wirklich
schade!
Dennoch mochte ich
die Cassandra/Aidan Kapitel! Hier geschehen auch weitaus
interessantere Ereignisse als bei der Schnitzeljagd der Götter.
Praktisch alles Mysteriöse und Horrorhafte passiert den beiden und
einige Szenen waren richtig einnehmend geschrieben. Der Gruselfaktor
kam hier gut durch. Irgendwie vermochte mich die Atmosphäre nicht
ganz in ihren Bann zu ziehen. Meiner Meinung nach lag das besonders
an dem Perspektivenwechsel und meinen oben genannten Problem mit der
Sichtweise der Götter, die hier eine tragende Rolle spielen. Etwas
nach der Mitte laufen die Handlungsstränge dann endlich zusammen und
es kommt mehr Action ins Spiel. 
Obwohl ich daran Gefallen fand und
hin und wieder mitgefiebert habe, ging mir auch hier wieder alles
etwas zu schnell. Besonders das Ende kam Knall auf Fall und der Tod
von Person X hätte des Drama willen nicht unbedingt sein müssen.
Wahrscheinlich ist und bleibt das aber einfach Kendare Blakes Stil.
Das
Buch hat bei mir einen seltsamen Beigeschmack hinterlassen. Ich
mochte es, aber mehr leider auch nicht. Die Idee war mir persönlich
zu überladen mit Mythologie, die Handlung nicht gut genug verteilt
was Spannung betraf und der rote Faden verschwand immer mal wieder.
Kein schlechtes Buch, mit dunklem Touch und durchaus interessanten
Charakteren. ABER die Autorin kann es besser!

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