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[BUCHREZENSION] Insel der Nyx: Die Kinder der Schatten

Titel:
OT:
Die Kinder der Schatten
Autor/in:
Daniela Ohms
Genre:
MG, Fantasy
Buchreihe:
Insel der Nyx #2
Quelle:
Kauf 🙂

Daniela
Ohms wurde 1978 unter dem Geburtsnamen Daniela Oele in NRW geboren.
Nach ihrem Abitur studierte sie Verschiedenes, darunter
Literaturwissenschaften, Psychologie und Geschichte. Ihr Studium
blieb jedoch unvollendet, da sie sich zunehmend auf das Schreiben
konzentrierte. Kurzgeschichten von ihr sind in Literaturzeitschriften
veröffentlicht. Seit ihrer Hochzeit 2008 trägt sie den
Familiennamen Ohms. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie zwei Töchter
und lebt in Berlin.
Deutsch
Gebunden/
14,99€
Seiten:
384
Verlag:
Planet Girl

Englisch
Deutsches
Original!



Einfach
genial! Ich bin wunschlos glücklich 😀
Kurzbeschreibung
Die
geheimnisvolle Insel im Meer scheint hinter Nebelschwaden
verschwunden zu sein, seit Eleni ihre Freundin Philine aus den Fängen
der Nixen gerettet hat. Doch die Ruhe trügt. Eleni quälen wieder
schlimme Albträume und merkwürdige Dinge ereignen sich: Die sonst
so zahmen Delfine wirken seltsam aggressiv und bösartig. Als immer
mehr Kinder von den Delfinen verschleppt werden, steht für Eleni und
ihre Freundin fest: Sie müssen zurück auf die mysteriöse Insel, um
die Kinder vor der Nyx zu schützen …
Buchgestaltung
Total genial! 🙂
Ich liebe die Cover der Reihe sehr. Sie passen vom Inhalt einfach
perfekt zu den Romanen und sehen dabei noch so verdammt gut aus. Hier
hat sich jemand sehr viel Mühe bei der Gestaltung gemacht und das
finde ich klasse! Die Kinder der Schatten ist auch einfach so
ein Titel der kaum etwas verrät, aber richtig gut passt. Im Inneren
gibt es wieder vor jedem Kapitel eine Art Muster.
Meinung
Die Überschrift
verrät es eigentlich schon: Ich bin wunschlos glücklich. Die
Kinder der Schatten
ist mit Abstand das beste Buch, das ich
diesen Monat gelesen habe.
Seit dem ersten
Teil ist ein wenig Zeit vergangen. Eleni geht inzwischen zur Schule
und die Ferien sind vorbei. Eine Weile kann sie ungestört ihr Leben
genießen und neue Freundschaften schließen, aber dann passieren
wieder eine Reihe merkwürdige Dinge und Eleni weiß, dass das
Verschwinden der Insel der Nyx nicht ewig anhalten kann. Wieder
suchen sie seltsame Träume heim und ehe sie sich versieht findet sie
sich einem neuen Abenteuer gegenüber, das eine ganze Spur
unheimlicher ist, als alles bisher erlebte. Dabei steht ihre Freundin
Philine ihr weiter zur Seite und auch Makaio hat wieder seine
Auftritte im Buch. Dazu gesellen sich ein paar neue Charaktere,
welche die Handlung aufmischen und nicht zu vergessen, dass zwischen
all der Spannung und Angst auch noch Platz für süße Romanzen ist.
Ich sage das
wirklich nicht allzu oft, aber dieses Buch konnte mich von der ersten
Seite an einfach packen. Daniela Ohms hat einen wahnsinnig tollen
Schreibstil, der etwas für jung und alt ist. Wie bereits bei der
Rezension zum ersten Teil erwähnt, falle ich eigentlich aus dem
Rahmen der Zielgruppe, aber dennoch hat mich das Buch einfach
wunderbar unterhalten und gefesselt. Die Autorin schreibt lebendig
und abwechslungsreich, weshalb ich erneut sagen kann: Das hier ist
nicht nur etwas für Kinder. Ehe ich einmal tief Luft holen konnte,
war ich schon wieder in der Geschichte drin. Hier wurden
Wiederholungen in wenigen Sätzen eingestreut, wofür ich sehr
dankbar war. Ich finde es immer grässlich, wenn Bücher mit
Zusammenfassungen ihrer Vorgänger beginnen. Eleni schwelgt hin und
wieder in Erinnerungen an die Ereignisse aus Die Prophezeiung der
Götter
aber das macht einfach Sinn, da die vielen Erlebnisse
eben Einfluss auf ihr Denken und Handeln genommen haben.
Ich fand es
wirklich toll, dass die vielen Konflikte, die in Band eins gegen Ende
doch etwas knapp beendet wurden hier wieder aufgegriffen wurden. Das
war einfach sehr realistisch, denn nach all den schrecklichen Dingen,
die sowohl Eleni als auch Philine erlebt haben, können die Mädchen
eben nicht normal weiter machen. Trotzdem bemühen sich beide darum.
Es war schön mal eine andere Seite an beiden kennenzulernen. In
Zusammenhang mit der Schule und ihren neuen Freunden hat man gemerkt,
das neben ihrer besonderen Abstammung auch besondere Eigenschaften
hinter ihnen stecken. Eleni war zum Beispiel viel selbstbewusster und
offener anderen gegenüber und diese Entwicklung gefiel mir sehr gut.
Philines Sichtweise beschäftigte sich in dieser Zeit viel mit ihrer
Beziehung zu Kimon, was ich auch mochte. Allgemein hat dieser Band
viel mehr an Romanzen zu bieten. Eleni sieht nicht nur Makaio wieder,
auch ihre Schwester Leandra lernt jemanden kennen.

Ebenso toll war
auch die Freundschaft zwischen Eleni und Philine. Hier haben beide
ein noch stärkeres Band zueinander als zuvor. Ich mochte, dass die
Geschichte zeigt, wie wichtig eine gute Freundschaft ist und das man
eben nicht alles allein durchstehen kann. Das ist eine wichtige
Botschaft für alle Helden da draußen. Zu oft kommt es vor, das eine
Figur im Alleingang die Welt rettet und im echten Leben passiert so
einfach etwas mal nicht.
Neben den ganzen
zwischenmenschlichen Beziehungen, die hier wirklich tief gehend
beschrieben wurden, nimmt die griechische Mythologie natürlich den
meisten Teil ein. Daniela Ohms hat es geschafft viele wundersame
Wesen und Götter in die Handlung zu involvieren und die Erklärungen
dazu waren grandios! Verständliche Informationen und die dabei
verbundenen Wendepunkte waren ein riesen Pluspunkt.
Es war einfach
durchweg spannend. Die Figuren stolpern von einem Ereignis ins
nächste, wobei der gesamte Roman wieder wunderbar strukturiert ist
und man sich deshalb einfach niemals langweilen muss. Besonders das
Auftauchen von Kimons besten Freund Aris war ein echter Höhepunkt.
Man merkt schnell, dass dieser ein neuer Gegenspieler ist und die Art
und Weise, wie er und Eleni immer aneinander reiben war aufregend.
Zudem wurden viele Details aus dem ersten Band wieder aufgegriffen
und die Handlung weiter gesponnen. So kommen z.B. die Delphine wieder
vor und spielen eine große Rolle und auch die Insel der Nys selbst
bietet den Schauplatz für mehr als nur ein großes Finale gegen
Ende.
Allgemein hatte der
Roman sehr viele Orte zu bieten, sodass man auch neue Seiten an dem
Aufenthaltsort von Eleni und ihrer Familie mitbekam. Ich konnte mir
so eine viel bessere Vorstellung von der Umgebung und dem Leben dort
machen. Im Vergleich zum Vorgänger ist dieses Buch auch
irgendwie…erwachsener gewesen. Ja, das trifft es wirklich sehr gut.
Ich habe mich öfters einmal gewundert, da Eleni erst dreizehn Jahre
alt ist und sich meiner Meinung nach öfters doch eher wie sechzehn
benommen hat, aber das war eben eine Kleinigkeit, die ich rasch außer
Acht ließ. Es wird düsterer und auch eine ganze Ecke „brutaler“.
Die meisten Dinge, die hier vor sich gehen stehen in Zusammenhang mit
unschönen Hintergründen, welche nicht von der Autorin irgendwie
netter gestaltet wurden. Gerade das fand ich aber gut so. Zwar
richtet sich das Buch an etwas jüngere Leser, aber die Geschehnisse
sind eben gerade kleine Schocker und Überraschungen, weil sie so
echt wirken.
Es bleibt keine
Zeit für eine Verschnaufpause, so rasant entwickelt sich der Plot ab
der Mitte immer weiter. Ein weiterer Pluspunkt ist dabei wieder die
Unvorhersehbarkeit. Egal wie viel man grübelt, man weiß einfach
nie, was als nächstes passiert und das ist es letzten Endes doch,
dass wir alle von guten Büchern erwarten, oder? Dieses Mal war das
Ende des Romans auch etwas abgeschlossener und ausgeglichener als
noch zuvor. Ich bin gespannt auf den Abschluss! 🙂

Insel
der Nyx: Die Kinder der Schatten ist ein wahnsinnig gelungener,
spannender, fesselnder, lustiger, aufregender, tiefgründiger und
mythischer zweiter Teil, dem es an nichts fehlt. Wer Fan von
griechischer Mythologie ist muss das einfach lesen. Neben einer
durchdachten Handlung, sympathischen Charakteren und guten Wenden,
bietet das Buch auch Freundschaften und jede Menge Herz!

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