[BUCHREZENSION] Ashes: Pechschwarzer Mond


Titel:
Pechschwarzer Mond
OT:
Monsters
Autor/in:
Ilsa J. Bick
Genre:
YA, Post-Apokalypse
Buchreihe:
Ashes 3.2
Quelle:
Danke an den Verlag! 🙂
Ilsa
J. Bick ist Kinder- und Jugendpsychiaterin und ehemalige
Air-Force-Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem
Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie JugendbĂĽcher und
Kurzgeschichten, fĂĽr die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

Deutsch
Gebunden/
17,99€
Seiten:
448
Verlag:
INK

Englisch
Gebunden/ 13,80€
Taschenbuch/ 7,40€
Seiten: 688
Verlag: Egmont USA


Spannender
Abschluss einer tollen Reihe!
Kurzbeschreibung
Die
Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher
Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont
geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer
ihr Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule
sind unter den angrenzenden Gemeinden berĂĽhmt-berĂĽchtigt, und man
rĂĽstet sich zum Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten
zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen
Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien – jenen
Jugendlichen, die sich seit der Katastrophe verwandeln und zur
tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte
Ăśberleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf fĂĽr ein Leben in
dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt:
Er oder ich?
Buchgestaltung
Deutsch: Passt
perfekt zu den anderen BĂĽchern der Reihe und sieht genau so toll
aus. Entweder man ist Fan oder nicht. Englisch: Passt ebenfalls gut
zum Buch und der Titel Monsters ist sehr treffend, da die Veränderten
hier eine groĂźe Rolle spielen.
Meinung
Die gesamte
Ashes-Reihe war eine Reise, die viele Auf und Abs hatte, aber dieser
letzte Band hat mir persönlich sehr gut gefallen. Vielleicht waren
es gerade die Schwankungen zwischen Realität und Traum oder die
Tatsache, dass man lange Zeit im Dunkeln tappe, aber mir gefiel das
Buch nochmal deutlich besser als der Band drei, der fĂĽr mich schon
wieder einen guten Anstieg an Spannung zeigte. Als Leser ist man es
inzwischen gewohnt, das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven zu
lesen. Das verwirrte mich dieses Mal nicht besonders lange. Zwar war
die Zeit, die ich wartete, um endlich zum letzten Band zu greifen
doch eine größere Kluft, so hatte ich den Eindruck, dass die
Autorin hier schneller auf den Punkt kommt und man so auch rascher
wieder das im Blick hatte, was wichtig war. Schlagworte, Szenen aus
der Vergangenheit, all das half mir rasch wieder die Puzzleteile
zusammenzusetzen.
Vom ersten Moment
an mochte ich Alex am liebsten und daran hat sich in keinem der
Bücher etwas geändert. Hier war es jedoch so, dass mich der häufige
Wechsel gar nicht mehr so arg gestört hat, wie das noch zuvor der
Fall war. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das GefĂĽhl, dass die
vielen Handlungsstränge endlich zusammenkommen werden und das war im
Endeffekt auch so. Man muss zwar etwas Geduld mitbringen, aber
aufgrund der vielen Ereignisse, die einen schocken, war das nicht
allzu schwer. Im Gegensatz zum dritten band wirkte Pechschwarzer Mond
nochmal etwas erwachsener. Hier gab es nicht mehr so viele der
blutigen Szenen, bei denen sich einem der Magen umdrehte, sonder mehr
blutige Szenen, die einen zum gruseln anregten und das Herz eines
Horror-Fans höher schlagen ließen. Mir gefiel diese Richtig
eindeutig mehr als der ganze Ekelfaktor, der in Unmengen an Kapiteln
in den Vorgängerbänden eine so große Rolle gespielt hat. Hier
wird zwar wieder nichts beschönigt, aber der Schreibstil reichte
wieder mehr an dĂĽstere Unterhaltung heran als an die detaillierten
Beschreibungen, die gut auf Zombies zu trafen.
Die Spannung baut
sich hier konsequent durch die Enden der Kapitel auf. Bisher gab es
in keinem der anderen Bände so viele Cliffhänger, was die
Schicksale der Charaktere betraf. Ich wusste gar nicht recht, wo ich
nun als nächstes weiterlesen wollte, wodurch das ganze Buch mehr und
mehr zum Must-Read wurde. Es war manchmal echt zum Haare raufen, wie
fies die Autorin die Probleme einfädelte, welche wieder einige
Personen ihr Leben kostete. Es war einfach Nervenaufreibend zu lesen,
wie Figuren, die einem besonders in diesem Teil doch noch sympathisch
wurden eben ihren Tod fanden oder voneinander getrennt wurden. Bei so
viel Aufregung rĂĽckte das fehlende Gesamtbild einfach weit ab in
meinen Gedanken.
Viele Leser haben
sich ja darĂĽber beschwert, dass es in Ashes nicht immer Antworten
gab. Ich muss gestehen, dass auch ich öfters Fragen hatten, von
denen ich mir gewĂĽnscht habe, sie wĂĽrden noch aufgegriffen werden,
was nicht passierte. Im groĂźen und Ganzen war Ilsa J. Bick aber in
keinem ihrer BĂĽcher eine Autorin, die dem Leser Unmengen an
Informationen zukommen lieĂź und ich empfand das auch in diesem Band
als Teil ihres Stils Geschichten zum Leben zu erwecken. NatĂĽrlich
ist ein relativ offenes Ende nicht jedermanns Wunschtraum, aber bei
der geballten Ladung Spannung und all der Action, war ich am Ende
doch mehr zufrieden als gedacht.
Der
Plot nimmt wieder den roten Faden auf, den man in Band drei wieder
deutlicher erkennen konnte. Hier wurden auch einige neue HintergrĂĽnde
offenbart, besonders, was die Veränderten anging. Aber auch die
Charaktere machen eine groĂźe Entwicklung durch und zum Schluss
musste ich traurig mit ansehen, wie ihre Reise nach all der Zeit nun
doch vorbei war, wenn es sich teilweise auch nicht so anfĂĽhlte.
FĂĽr
Ashes Fans ein MUSS. Das letzte Buch der Reihe bietet alles, was wir
bisher von der Autorin kennen: Rasante Action, brutale Spannung,
Verlust, Ă„ngste und die Jagd nach Antworten. DĂĽstere Unterhaltung,
die entweder ĂĽberzeugt oder nicht.

2 Kommentare

  1. Mir hat der zweite Band so ziemlich alles versaut! Ich kann jetzt nicht mehr "Lest alle Ashes!" sondern muss sagen "Lest alle Ashes 01!", wie beknackt ist das denn bitte? Der zweite Teil war ein echter Absturz, der dritte brachte einen miniminiminimalen Aufschwung (wobei es eine Frechheit ist, so ein halbes StĂĽck als Buch zu verkaufen …) und der vierte Teil hat mich so frustriert, dass ich nach 200 Seiten abgebrochen hab. War nix :-((( Ich les es natĂĽrlich noch zuende, aber erst wenn ich mein Trauma ĂĽberwunden hab … das einzig Gute, was ich darauf schlagen konnte, waren die Kapitel aus Peters Sicht! Die waren sooo krank, dass es mich auf ganz neuen Ebenen verstört hat. xD

    1. Ojeeeee, das klingt ja fĂĽrchterlich! >.< Tut mir wirklich leid, wenn du das so erlebt hast <— Als wäre irgendeine Tragödie geschehen xD Also ich hatte ja auch so meine "Probleme" mit den BĂĽchern, aber im GroĂźen und Ganzen konnten sie mich eben doch ĂĽberzeugen. Schade, dass du abbrechen musstest…aber manchmal ist das auch besser so, wenn man merkt, dass es nicht geht 🙂

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