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[BUCHREZENSION] Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach

Titel:
OT:
Rückkehr nach Kaltenbach
Autor/in:
Lea Schmidbauer &
Kristina
Magdalena Henn
Genre:
Kinderbuch, Pferde
Buchreihe:
Ostwind #2
Quelle:
Danke an den Verlag 🙂

Lea
Schmidbauer wurde 1972 in Starnberg am Starnberger See geboren. Sie
studierte ein paar Semester Amerikanische Kulturgeschichte bevor sie
sich an der Filmhochschule in München bewarb. Sie wohnt in München
und als Teilzeitlandwirtin in einem kleinen Dorf in Mittelfranken.
Seit 2007 schreibt sie zusammen mit Kristina Magdalena Henn
Drehbücher, unter anderem die romantische Komödie „Groupies
bleiben nicht zum Frühstück“ und zuletzt das Pferdeabenteuer
„Ostwind“. „Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“ ist die
Fortsetzung ihres Originaldrehbuchs in Romanform und gleichzeitig ihr
Debüt als Schriftstellerinnen.

Kristina
Magdalena Henn wurde 1977 in Trier an der Mosel geboren. Nach einem
Rucksackjahr in Australien begann sie ihr Studium an der
Filmhochschule in München, wo sie seit dem lebt, arbeitet und bei
jedem Wetter in der Isar badet. Seit 2007 schreibt sie zusammen mit
Lea Schmidbauer Drehbücher, unter anderem die romantische Komödie
„Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ und zuletzt das
Pferdeabenteuer „Ostwind“. „Ostwind – Rückkehr nach
Kaltenbach“ ist die Fortsetzung ihres Originaldrehbuchs in
Romanform und gleichzeitig ihr Debüt als Schriftstellerinnen.

Deutsch
Taschenbuch/
9,99€
Seiten:
244
Verlag:
cbj

Englisch
Deutsche
Originalausgabe!
Besser
geht ein zweiter Teil gar nicht! 😀
Kurzbeschreibung
Das
große Wiedersehen

Mit ihrer besten Freundin Fanny fährt Mika
in den Sommerferien zum Gestüt ihrer Großmutter Maria Kaltenbach.
Sie ist überglücklich, endlich wieder bei Ostwind zu sein. Doch
dann stellt sich heraus, dass Gut Kaltenbach kurz vor der Pleite
steht! Zudem entdeckt Mika unerklärliche Wunden an Ostwinds Bauch.
Was haben der benachbarte Pferdehof und der Junge Milan damit zu tun?

Buchgestaltung
Von der Aufmachung
her gleich das Buch, bis auf das Cover fast dem ersten Band und ich
finde super, dass man so die Zugehörigkeit einer Reihe erkennt. Mika
und Ostwind sind auch hier wieder zu sehen und mehr Bezug zum Inhalt
könnte ein Motiv auch einfach nicht haben. Vor jedem Kapitel gibt es
den Schatten eines Pferdes und dadurch wird die Innengestaltung noch
einmal abgerundet.
Meinung
Ihr kennt Ostwind
nicht? Dann wird es aber Zeit! Ihr seid eigentlich gar keine Fans von
Pferden oder wisst irgendetwas mit diesen Tieren anzufangen? Ach,
vollkommen egal! Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach ist ein
wunderbarer Roman für jung und alt, der einfach von der ersten Seite
an Spaß macht, egal, ob man ein Pferdefan ist, es noch werden will
oder noch nie ein Buch mit diesem Thema in den Händen gehalten hat.
Da die Vorgeschichte ebenfalls ein richtig tolles Buch ist, sollte
man aber vielleicht doch zum ersten Teil greifen, obwohl hier auch
noch einmal kleine Details erneut erklärt werden, sodass man auch
bedenkenlos einfach die Fortsetzung lesen kann. Die Geschichte dreht
sich hauptsächlich um Mikas Rückkehr nach Kaltenbach und all die
vielen Probleme, die das Gestüt und auch Ostwind zu haben scheinen.
Und obwohl Ostwind
sich eigentlich an ein jüngeres Zielpublikum richtet, so ist der
Schreibstil der beiden Autorinnen erfrischen flüssig, herrlich
amüsant und auch sehr abwechslungsreich, wie ich fand. Das bei einem
Kinderbuch hinzubekommen ist schon irgendwie ein Kunst. Kaum waren
die ersten zwanzig Seiten gelesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören
zu lachen, weil die bissigen Sprüche von Mika und auch ihre Gedanken
einfach richtig witzig sind. Mika ist sowieso ein Mädchen, mit dem
sich viele sicher identifizieren können. Sie ist eine kleine
Rebellin, hält nicht viel von Regeln und bringt sich deshalb oft in
Schwierigkeiten. Im Grunde hat sie aber ein weiches Herz, ist ihren
Freunden treu und würde alles für ihre Großmutter tun. Ostwind
steht natürlich auf ihrer Prioritätenliste ganz weit oben, weshalb
ihre Freundin Fanny, die Mika auf ihrem Abenteuer begleitet ziemlich
oft einiges zurückstecken musste. Manchmal tat sie mir richtig leid,
obwohl man auch weiß, dass es gar nicht Mikas Absicht ist, sie durch
ihr Verhalten zu verletzten.
Das Buch baut die
Spannung ab dem ersten Kapitel direkt auf. Man weiß einfach, dass
etwas auf Kaltenbach nicht stimmt und viele kleine Hinweise machen
die Suche nach Antworten zu all den Rätseln sehr packend. Einmal
angefangen, lässt sich das Buch einfach schwer wieder aus der Hand
lesen. Das liegt besonders an der perfekten Mischung aus den lustigen
Szenen, den ernsten und den vielen Dingen, die man während des
Lesens einfach dazu lernt. Wie wichtig Freundschaft ist oder dass man
manchmal die Wünsche anderer Leute über seine eigenen stellen muss.
Ich war teilweise
richtig mitgenommen über die Entwicklungen, die hier stattfanden,
denn man merkt der Geschichte deutlich an, dass sie ein wenig ernster
geworden ist und hier viele Menschen und Tiere richtig Not leiden.
Mika war natürlich Feuer und Flamme, wenn es darum ging einen Dieb
zu fassen, Tieren das Leben zu retten oder aber auch dem Geheimnis
ihrer Großmutter auf die Spur zu kommen. Auch Sam ist wieder mit von
der Partie und zusammen mit Fanny haben die drei ein sehr
unterhaltsames Team gebildet! Was ich auch einfach richtig schön
fand war die Tatsache, dass hier auch erste Gefühle mit im Spiel
waren. Schmetterlinge im Bauch, wildes Herzklopfen – Hier verdreht
nicht nur Ostwind Mika den Kopf! Und auch ihre beste Freundin steht
ziemlich schnell zwischen ihrem Zeitungsartikel und der ersten Liebe.
Ich als Erwachsene fand das sehr süß und realistisch umgesetzt.
Die Beschreibungen
vom Gestüt, den Reitszenen und auch den Events gefielen mir wirklich
gut. Man fühlt sich einfach an Mikas Seite versetzt und wenn man wie
ich nicht so viel Ahnung von Reitsport an sich hat, erfährt man
viele interessante Dinge. Allgemein ist die Geschichte sehr
authentisch geschrieben und unterscheidet sich deutlich von anderen
des Genres. Es passiert einfach so wahnsinnig viel.
Man muss auch den
Film vom ersten Teil gar nicht kennen, um die Bilder vor seinen Augen
lebendig werden zu lassen, denn das schaffen die Autorinnen auch so
sehr gut. Natürlich muss man den trotzdem gewesen haben, weil er mit
seiner Musik und der schönen Atmosphäre einfach genau ins Herz
trifft 😛 Im Gegensatz zum ersten Teil ist das Buch auch nicht mehr
so vorhersehbar. Besonders die letzten Szenen waren voller
Überraschungen und ließen mich sogar den Atem anhalten.
Ostwind
ist einfach eine Empfehlung wert! Sympathische Charaktere, eine
Portion Humor und eine fesselnde Geschichte machen das Buch zu einem
Abenteuer für groß und klein – Nicht nur ausnahmslos für
Pferdefans. Nehmt euch einfach Zeit um Mika und Ostwind
kennenzulernen, ihr werdet es nicht bereuen 🙂

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