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[BUCHREZENSION] Rebel Belle

Titel:
?
OT:
Rebel Belle
Autor/in:
Rachel Hawkins
Genre:
YA Fantasy
Buchreihe:
Rebel Belle #1
Quelle:
Kauf 🙂
(Englisch-Schwierigkeitsgard)

Rachel
Hawkins is the author of the New
York Times
bestselling
series Hex Hall. She was born in Virginia and raised in Alabama.
Rachel taught high school English for 3 years before becoming a
full-time writer. Visit her at readingwritingrachel.com.

Deutsch
Bisher
ist nichts
über
eine Übersetzung
bekannt!
Englisch
Gebunden/
13,10€
Seiten:
345
Verlag:
Putnam





Witzig,
spannend und einfach genial!
Kurzbeschreibung
Harper
Price, peerless Southern belle, was born ready for a Homecoming
tiara. But after a strange run-in at the dance imbues her with
incredible abilities, Harper’s destiny takes a turn for the seriously
weird. She becomes a Paladin, one of an ancient line of guardians
with agility, super strength and lethal fighting instincts.

Just
when life can’t get any more disastrously crazy, Harper finds out who
she’s charged to protect: David Stark, school reporter, subject of a
mysterious prophecy and possibly Harper’s least favorite
person. But things get complicated when Harper starts falling for
him–and discovers that David’s own fate could very well be to
destroy Earth.
Buchgestaltung
Ich weiß immer
noch nicht so recht, was ich von dem Cover halten soll. Zuerst mochte
ich es gar nicht, aber live sieht es wirklich viel besser aus.
Außerdem spielt das Motiv ein wenig mit dem Southern Belle VS.
Kick-Ass Heldin und das mag ich. Der Titel ist gut gewählt und passt
auch super zur Protagonistin.
Meinung
Rebel Belle ist
kein Contemporary. Tjaa, überraschend, wenn man den Klappentext
liest…NICHT. Ich weiß auch gar nicht, wieso ich eine Weile gedacht
habe, dass es sich hierbei um ein anderes Genre handelt, aber
vielleicht ist mir die derzeitige Welle an Liebesgeschichten zu Kopf
gestiegen xD Der Roman ist alles, was ich mir von einer guten
Fantasygeschichte erhofft habe und letzten Endes habe ich, trotz dem
Suchen mit der Lupe, echt nichts gefunden, dass mich irgendwie
gestört hat.
Rachel Hawkins ist
ja mit ihrer Hex Hall Trilogie besonders in Deutschland bekannt
geworden. Rebel Belle legt aber, was ihr Talent als Autorin angeht
mal so richtig eins oben drauf. Die Geschichte ist weniger
vorhersehbar, besser geschrieben und alles andere als kitschig, wenn
man schon den Vergleich zu Sophie & Co zieht. Damals mochte ich
die gesamte Hex Hall Reihe super gerne, aber man kommt einfach nicht
umher zu bemerkten, dass Rachel Hawkins um das dreifache besser
geworden ist.
Die Protagonistin
Harper ist das, was man sich wohl unter dem perfektem Bild einer
„Southern Belle“ vorstellt. In ihrer Kleinstadt hat sie einen
guten Ruf, an ihrer Schule legt sie sich in allen Kursen und AGs
ordentlich ins Zeug und nebenbei organisiert sie von Veranstaltungen,
bis hin zu Teekränzchen echt alles. Dabei ist es nicht einmal ihre
Mutter, die hinter dem Bild der perfekten Tochter her ist, sondern
Harper selbst. In vielerlei Hinsicht war sie das typische Mädchen
Mädchen, aber anderseits konnte sie auch ein richtiger Geek sein,
wenn es um ihr eigenes Leben ging. Gerade diese quirlige Mischung
machte Harper zu einer mega sympathischen Erzählerin. Mal ist sie
schlagfertig, dann steht sie auf dem Schlauch, mal ist sie ernst,
dann zieht sie ihre Vorhaben wieder sehr berechenbar durch – kurz
gesagt: Mit ihr wird es nie langweilig. Das ist sie mochte ist
untertrieben. Für mich war Harper nicht die perfekte Belle oder
Tochter, aber definitiv Hauptakteurin 🙂
Die Geschichte legt
sich auch mächtig ins Zeug von der ersten Seite an einfach KABOOM
spannend zu sein. Innerhalb des ersten Kapitels gibt es Mord, Blut
und Action und man weiß gar nicht so recht wie einem geschieht. Hier
wurde das Konzept der Idee wirklich durchdacht eingesetzt, denn es
dauert eine Weile, bis man – genau wie Harper – herausfindet, was
denn nun eigentlich mit ihr passiert ist.
Was mir daran
besonders gut gefiel war, dass das ganze Drumherum nicht vergessen
wird, aber auch keine allzu große Rolle spielt. Harper versucht eben
ihr Leben normal weiterzuleben, aber mit all den vielen Geheimnissen,
die nun ein Teil davon sind, ist das einfach schwer. Ebenfalls
ziemlich klasse, war die ganze Sache mit ihrem Freund. Ja, richtig
gelesen, Harper hat einen Freund im Buch. Hier gab es auch einfach
nicht dieses klischeehafte „oh, ich hab einen Freund und der muss
böse werden, damit ich mich in den anderen Kerl verlieben kann“
oder „oh, ich hab einen Freund und betrüge den mal eben, weil wer
besseres da ist“ oder…naja, ihr wisst, was ich meine, wenn euch
dieses 0815 Klischee schlechthin so auf die Nerven geht wie mir.
Rachel Hawkins konnte mich am Ende mit vielen Entwicklungen in dieser
Hinsicht auch überraschen und das hat mich sehr gefreut, weil es mir
ein wenig so vorkam, als würde sie den Leser an der Nase
herumführen! Allgemein war das Ende einfach super und ich bin echt
gespannt, wie es nach diesen Entwicklungen weitergeht.
Die ganze Sache mit
Harper als Paladin oder zusammenfassend den vielen Fantasyelementen
gefiel mit durchweg. Vieles was hier passiert, habe ich in der Form
noch nicht gelesen und besonders, wenn Harper mit ihren Kräften
David beschützt geht es mächtig rund. Gott, wie habe ich mich
amüsiert, als sie plötzlich beim Autofahren zu Vin Diesel aus Fast
& Furious mutiert ist (jetzt nicht wortwörtlich, sondern eher
als Vergleich xD) oder als es darum ging, das Kämpfen zusammen mit
Davids „Tante“ zu lernen. Die vielen Situationen, die in den
normalen YA Büchern immer todernst dargestellt werden, hatten hier
irgendwie total oft eine witzige Note. Nicht, dass das Buch nicht
auch seine düsteren Seiten hat. Es gibt ein gut inszeniertes Finale,
mit kleinen Schockern und starkem Höhepunkt.
Dann wäre da noch
die Liebesgeschichte *seuft* 🙂 Die war einfach genau mein Ding. Hier
gab es Streit, hier gab es Sarkasmus und – juhu – Die Figuren
verlieben sich nicht Hals über Kopf oder starten Rummachorgien
sobald sie mal allein sind. Die Liebesgeschichte war einfach..schön!
Sie entwickelt sich langsam, wie eine Freundschaft, war für mich
verständlich und hat mich mitfiebern lassen. Ja, Rachel Hawkins hat
hier eine süße Hass-Liebe geschrieben, die mir echt nahe ging.
Vielleicht lag das
auch einfach daran, dass David mal eher untypisch kein Bad Boy war,
sondern ein authentischer, netter, etwas nerdiger Junge, über den
man gerne mehr erfahren hat. Hier wurde aber auch einfach viel von
ihm gezeigt. Man lernt ihn nicht nur durch Harpers Augen kennen,
sondern mit ihr zusammen. Normalerweise fehlen den Love-Interests ja
immer etwas Tiefgang und Backgroundstory.
Rebel
Belle ist meiner Meinung nach Rachel Hawkins bisher bestes Buch. Es
ist eine Geschichte, die allen Fantasyfans genau das gibt, was diese
suchen: Spannung, Action, Humor und eine Liebesgeschichte, die
unterhält und nicht den Plot verdirbt. Ich kann Band zwei echt kaum
abwarten und hoffe, der wird genauso gut! 🙂

3 Comments

  • Nicole

    Ich bin schon sooo gespannt auf das Buch! Nur leider ist es momentan noch etwas teuer 🙁 Hex Hall mochte ich auch ganz gern, auch wenn ich es nie über Band 1 hinaus geschafft habe. Aber das war auch schon sehr unterhaltsam. Ich freu mich schon sehr, Rebel Belle irgendwann zu lesen 🙂

    LG Nicole

  • Fabian Dreist

    Mensch, das klingt doch mal nach einem richtig unterhaltsamen Buch 😀
    Auch wenn mich das Cover wegen seiner Girlyness immer noch etwas abschreckt xDD

    Aber Halleluja! Keine Instant-Lovestory *__*

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