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[BUCHREZENSION] Schwur des Tigers – Eine unsterbliche Liebe

Titel:
Schwur des Tigers
OT:
Tiger´s Destiny
Autor/in:
Colleen Houck
Genre:
YA Fantasy
Buchreihe:
The Tiger Saga #4
Zur
Verlagsseite:



Colleen
Houck studierte an der University of Arizona und arbeitete siebzehn
Jahre lang als Dolmetscherin für Gebärdensprache, bevor sie
beschloss, sich dem Schreiben zu widmen. Ihr erster Roman Kuss
des Tigers
erschien
zunächst als E-Book im Eigenverlag, eroberte die Herzen der
Leserinnen und Leser im Sturm und belegte wochenlang Platz 1 der
Kindle-Bestsellerliste. Die Autorin lebt gemeinsam mit ihrem Mann in
Salem, Oregon.
Deutsch
Gebunden/
16,99€
Seiten:
592
Verlag:
Heyne (fliegt)

Englisch
Gebunden/
13,05€
Taschenbuch/
7,90€
Seiten:
447
Verlag:
Hodder and Stroughton



Schöner
Abschluss einer spannenden Reise…
Kurzbeschreibung
Dreimal
haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren
und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um
die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin Durga gestellt hat.
Denn nur wenn Kelsey alle magischen Schätze Durgas zusammenträgt,
kann die Göttin den Fluch, der auf Ren und Kishan liegt, aufheben.
Ihre letzte Prüfung soll Kelsey in den Golf von Bengalen führen, um
dort das letzte und wertvollste Kleinod zu bergen. Die Reise dorthin
ist gefährlich, und noch bevor sie ihr Ziel erreicht, wird Kelsey
von dem dunklen Magier Lokesh entführt. Gelingt es ihr nicht,
Lokeshs Klauen zu entkommen, sind all ihre bisherigen Abenteuer
vergebens und die Tigerprinzen für immer in ihrem grausamen
Schicksal gefangen. Die größte Prüfung aber ist Kelseys eigenes
Herz – noch immer weiß sie nicht, ob Ren oder Kishan für sie
bestimmt ist. Nur eines ist klar: Wenn sie sich entscheidet, dann ist
es eine Liebe für die Ewigkeit …
Buchgestaltung
Mir gefallen sowohl das deutsche Cover, als auch das englische sehr gut. Allerdings passt das Original etwas besser zum Inhalt, da es in diesem Band besonders um das Element Feuer und den Phönix geht und der ist ziemlich gut sichtbar. Auf dem deutschen Motiv sieht man Kelsey und einen der Tiger und wenn man ein wenig rätselt und das mit den anderen Büchern vergleicht, könnte man sogar erahnen, was am Ende passiert.
Meinung
Deutsche Fans
mussten ja schon ein Weilchen auf den vierten Band der Tiger-Reihe
warten, aber hat es sich auch gelohnt? Für mich auf jeden Fall. Die
Geschichte rund um Kelsey, Ren und Kishan findet nämlich in diesem
Buch ein Ende. Zwar hat die Autorin auch noch einen fünften Teil
angekündigt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass er weiter an
diese Handlung hier anknüpft. Wahrscheinlich wird es eher eine Art
Spin-Off oder Nebengeschichte zu Kishan und seiner Vergangenheit,
davon bin ich fast überzeugt. Die Autorin hat meiner Meinung nach
mit Schwur des Tigers einen wundervollen und zufriedenstellenden
Abschluss gefunden.
Man wird direkt auf
den ersten Seiten förmlich ins Buch geschmissen. Die Ereignisse des
dritten Bandes scheinen noch immer ihre Spuren hinterlassen zu haben
und unseren drei Helden blieb nichts anderes übrig, als die Grenzen
von Raum und Zeit zu überbrücken, um auch den vierten, wertvollen
Kleinod an sich nehmen zu können. Bereits in den ersten Kapitel,
erkennt man deutlich: Jetzt wird es ernst. Was in den anderen Bänden
noch ein lustiges Abenteuer wird, ist hier ein Kampf auf Leben und
Tod. Die Gefahr, die Spannung ist jede Sekunde wirklich greifbar.
Kelsey gerät in die Fänge des bösen Gegenspielers Lokesh und nach
ihrer Befreiung sehen sie und ihre Tiger sich dem größten Problem
von allem gegenüber: Ein Krieg steht an.
Wieder einmal hat
Colleen Houck es geschafft eine abenteuerliche Reise zu schildern.
Die Orte, die Wesen, die Magie – das alles habe ich vom ersten Band
an sehr gemocht und es war schön wieder einmal in diese Welt
abtauchen zu können. Man merkt deutlich, wie viel Recherche und
Phantasie in dem Roman steckt und darin liegt wohl auch eine der
größten Stärken der Autorin. Atmosphärisch dicht, folgen wir der
Suche nach neuen Geheimnissen und erleben nicht immer nur Schönes.
Während sich die Lage zuspitzt, müssen ein paar Figuren ihr Leben
lassen und besonders bei einer Person, die man nun über vier Bände
kannte, war das sehr traurig.
Das Element Feuer
steht dieses mal enorm im Vordergrund, denn die Suche nach dem Phönix
und die gestellten Aufgaben führen zum letzten Teil des Amuletts.
Die Charaktere haben dabei immer wieder Auseinanderansetzungen zu
verkraften, die nicht zuletzt auf Keleys Gefühlslage zurückzuführen
sind. Ich muss sagen, dass ich Kelsey in diesem Band am wenigstens
mochte. Dieses ewige hin und her zwischen ihr, Ren und Kishan hat so
manches man an meinen Nerven gezerrt. Besonders, bis sich das Buch
dem Mittelteil nähert, muss man eine Menge Gejammer über sich
ergehen lassen, aber ab einem gewissen Punkt nimmt das Gott sei dank
wieder ab.
Ich mochte Ren und
Kishan immer sehr gerne und daran hat sich hier auch nichts geändert,
weshalb es mir oft schwer fiel zu verbuchen, dass Kelsey die beiden
halb wahnsinnig macht. Das hier ist mal wieder so eine Reihe, wo man
einfach weiß, mit wem die Protagonistin am Ende zusammen sein wird,
dennoch fand ich das Opfer gegen Ende des Buches, welches erbracht
wurde, sehr überraschend. Hätte es den Epilog nicht gegeben, dann
wäre ich darüber wohl sehr wütend gewesen. Die Autorin hat
wirklich mit meinen Gefühlen gespielt, aber am Schluss war ich echt
zufrieden mit dem Ausgang. Sicher, dass ein oder andere hätte man
besser abrunden können, aber bei der langen Reihe und all den
Geschehnissen ist es eben auch erlaubt, Dinge mal nicht zu mögen
oder zu hinterfragen und anzuzweifeln.
Im Vergleich zu
Band drei, den ich am schwächsten von der Reihe fand, wird hier auch
weniger gestreckt erzählt und es wird öfter brenzlig und fesselnd.
Schwur des Tigers vereint eben noch einmal all das Gute (und
vielleicht Schlechte) der Bücher in einem explosivem Finale, das
mich öfter mal den Atem anhalten gelassen hat. Meine Probleme hatte
ich mal wieder mit Kelseys Unfehlbarkeit und ihrem verdammten Glück,
aber trotz der Schwächen wollte ich nicht aufhören zu lesen.

Schwur
des Tigers ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Bis zum Happy End
(das es nicht für alle gibt) ist es ein harter Kampf und manchmal
läuft alles etwas zu glatt, aber nichtsdestotrotz kann Colleen Houck
wahnsinnig gut Sagen, Mythen und Herzschmerz zu etwas Unterhaltsamen
vermischen, das einen nicht mehr so schnell loslässt. Ich habe die
Reihe wirklich gerne verfolgt, habe mich geärgert, amüsiert und ein
paar Tränchen verdrückt. Wer also Romantasy mag, liegt hier
richtig. 

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