[BUCHREZENSION] Rockstars bleiben nicht zum Frühstück

Titel:
OT:
Rockstars bleiben nicht zum Frühstück
Autor/in:
Teresa Sporrer
Genre:
YA, Contemporary
Buchreihe:
Lost In Stereo #6
Zur
Verlagsseite:

Teresa
Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am
Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen
besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr
regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer
Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher
und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan
bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an
neuen Geschichten, die sehr wahrscheinlich wieder von Rockstars
handeln werden.
Deutsch
Ebook/
3,99€
Seiten:
359
Verlag:
Impress


Englisch
Deutsches
Original!
Auch
der sechste Band der Reihe kann überzeugen! 🙂
Kurzbeschreibung

Nur
ein Job – denkt sich die britische Musikjournalistin Kristin, als
sie die Rockband Empathica interviewen soll. Nur ein Macho – als
sie dabei dem Drummer Jack begegnet, ein Mann, dem sie trotz seines
unverschämt guten Aussehens nie wieder über den Weg laufen will.
Doch als die Band Monate später einen Gitarristen sucht und ihren
Bruder aufnimmt, steht sie auf einmal genau dort, wo sie niemals sein
wollte. In Jacks Nähe. Und leider ist Jack genau diese Art von Mann,
die man einfach nicht vergessen, geschweige denn ignorieren kann …
Buchgestaltung
Mir persönlich
gefällt das sechste Cover mit am besten, allein wegen der Farben.
Allgemein ist das Cover aber wieder super gestaltet und passt zur
ganzen Reihe. Außerdem ist es sehr cool, dass man Jack darauf sieht
bzw. die Motive auch wirklich immer Bezug zum jeweiligen Rockstar
nehmen.
Meinung
Kristin ist ein
Charakter, den wir ab und zu mal durch Vorgänger haben huschen sehen
und ich war richtig gespannt darauf, was passiert, wenn diese
verrückte und quirlige Person ihr eigenes Buch bekommt. Es wird
blau, chaotisch und rachsüchtig, das kann ich euch versprechen.
Kristin ist Journalistin – oder wäre es gerne. Statt Traumjob
ackert sie rund um die Uhr, wohnt mit ihrem Bruder zusammen und das
Geld ist immer knapp. Dazu tanzt ihr noch der dumme Ex-Freund auf der
Nase herum. Eigentlich sind Rockstars und deren Musik auch genau ihr
Fall, aber nach dem Interview mit Natalie Pierce und ihrer Band,
steht plötzlich ihr Leben Kopf. Ein Ereignis führt zum nächsten
und Kristin ist plötzlich eine von „ihnen“.
Autorin Teresa
Sporrer hat sich seit Band eins eine ganze Welt aufgebaut und schon
seit dem fünften Band sieht man immer wieder neue Winkel davon, so
auch hier. Zoey & Co sind zwar nicht Vergangenheit, aber ich
mochte es, dass hier erneut Wert darauf gelegt wurde, mehr zu zeigen
und nicht nur alt bekanntes durchzukauen. Wie schon mehrmals gesagt,
bin ich sicher, dass ich noch mal sechs Bücher lesen könnte und sie
trotzdem noch gut finden würde. Irgendwie ist es immer etwas Neues,
das man zu lesen bekommt. In diesem Band knallen zwei verdammt
unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander – eine Stärke der
jungen Autorin.
Kristin ist stur,
ab und zu zickig, rachsüchtig und einfach bekloppt. Jack ist ein
stiller, tiefer See, der einen allein mit seiner Anwesenheit fast
depressiv macht, so eine negative Aura verströmt der Gute. Zu Beginn
ging mir sein „Arschloch-Gehabe“ auch mächtig auf die Nerven und
ich bin froh, das Kristin nicht auf den Mund gefallen ist und dem
Kerl Parole geboten hat. Aber hey, wann war das in einem Teresa
Sporrer Buch mal nicht der Fall? Ihre weiblichen Figuren haben immer
Mut und Schlagfertigkeit im Gepräch und lassen sich nicht von
Gefühlen runterziehen. Dabei gibt es hier eine Menge Gefühle,
besonders von Kristins Seite. Sie ist sofort von Jack fasziniert und
will sein dunkles Geheimnis herausfinden – zumindest redet sie sich
ein, dass es so etwas in seiner Vergangenheit gibt. Ganz Unrecht hat
sie damit nicht, denn Jacks Persönlichkeit ist nicht ohne Grund so
abweisend. Gegen Ende, als viele Dinge ans Licht kamen, hab ich echt
ein Tränchen verdrückt.
Die Chemie zwischen
den Figuren war wieder unbestreitbar gut gemacht. Wie in jedem
Rockstar Band bisher kann man mitfühlen und lachen. Die vielen
verrückten und originellen Dinge, die Kristin sich einfallen lässt,
um Jack zu ärgern fand ich dazu noch richtig amüsant. Schön zu
lesen war auch die Zwillings-Verbundenheit von Kristin zu ihre Bruder
Christian. Ich mag es wirklich sehr gerne, wie immer wieder so schöne
Beziehungen zwischen Geschwistern beschrieben werden. Allgemein steht
nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern auch wieder
Freundschaft und Familie mit all ihren Macken und Fehlern, wie im
echten Leben.
Die Geschichte ist
wieder etwas länger, als manche andere Bände der Reihe und das
merkt man ihr auch an. Ab der Mitte ist viel Raum für Entwicklungen
und Dialoge gegeben und man kann sich mehr und mehr in die Figuren
hineinversetzen.
Natürlich darf
hier auch wieder der coole Humor der Autorin nicht fehlen. Es wird
gestritten, gelacht, geärgert, sich gerächt und wilde Sprüche
geklopft. Ganz besonders toll fand ich auch Nigel und Candence als
Nebencharaktere. Hach, ich hab die beiden einfach mega ins Herz
geschlossen und der nächste Teil ist ihre Geschichte *jubel*
Natalies Band ist hier im Vordergrund und man sieht so auch andere
Seiten der Mitglieder von Empathica. Das ganze Rockstar-Dasein ist
wieder Teil des Plots, wenn viele Szenarien und Handlungen dennoch an
normalen Orten spielen. Zentrum bildet auch das Hotel, in dem die
Band absteigt. Es gab wieder ein paar kleine zeitliche
Überschneidungen mit anderen Nebenhandlungen und ich fand es super,
wie sich alles immer weiter zusammengefügt hat.
Ich
kann echt nicht mehr viel sagen, außer: Gebt der Rockstar-Reihe eine
Chance. Bisher hat mich kein Band enttäuscht und die lockere und
humorvolle Art der Autorin entspricht einfach absolut meinem eigenen
Charakter, anders kann ich das gar nicht ausdrücken 🙂 Ich mag die
Figuren unheimlich gerne, die Sprüche sind zum schießen komisch und
jedes Buch bietet eine neue, süße Liebesgeschichte mit typischen
Aufs – und Abs. 

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