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[BUCHREZENSION] The Callie Santas Chronicles – Alphablut

Titel:
OT:
Alphablut
Autor/in:
Jennifer Heine
Genre:
YA Fantasy
Buchreihe:
The Callie Santas Chronicles #1
Zur
Verlagsseite:

Jennifer Heine wurde im
November 1987 in Leverkusen geboren. Schon seit ihrer frühsten
Kindheit gehören Bücher zu ihrem Leben. Mittlerweile ist sie stolze
Besitzerin von circa 800 Büchern (eBooks & gedruckte Formate).
Die Liebe zum Buch und zur Schrift brachten sie schon früh zum
Schreiben. Angefangen hat alles bei der Schülerzeitung, für die sie
viereinhalb Jahre mehrere Gedichte (zeitgenössische Lyrik)
verfasste. Nach der Schule entschied sie sich, eine Ausbildung zur
Pferdewirtin zu machen, welche sie im Jahr 2008 erfolgreich
abschloss. Zusätzlich absolvierte sie noch eine weitere Ausbildung,
nämlich zur Bürokauffrau. Diese hat sie im Jahr 2013 ebenfalls
erfolgreich abgeschlossen. Doch die Leidenschaft zum Schreiben blieb.
Mittlerweile ist sie Mutter geworden und hat wieder mit dem Schreiben
angefangen.
Deutsch
Broschiert/
14,90€
Seiten:
400
Verlag:
Fin Gadar


Englisch
Deutsches
Original!




Wundervolles
Debüt mit Romantik und Spannung! 🙂
Kurzbeschreibung
Eigentlich
denkt Callie, dass sie ein ganz normaler Teenager ist. Wenn da nicht
diese schrecklichen Alpträume wären. In der Hoffnung, dass durch
einen Ortswechsel alles besser wird, schicken ihre Eltern sie an das
College in den Black Hills. Dort bemerkt Callie allerdings sehr
schnell, dass alle anderen dort mehr wissen als sie und etwas vor ihr
verbergen. Aber was? Und dann ist da auch noch der attraktive und
charismatischen Samuel, in den sich Callie unsterblich verliebt.
Allerdings wird diese Liebe von seinen und ihren Eltern nicht
akzeptiert. Aber warum? Stattdessen soll Callie eine Bindung mit
seinem Bruder Noah eingehen. Als Callie bewusst wird, dass durch ihn
Gefahr droht, ist es leider schon zu spät … Gemeinsam mit ihren
Freunden versucht Callie alles, die zu retten, die sie liebt. Doch
welchen Preis muss sie dafür bezahlen?
Buchgestaltung
Wie wahrscheinlich
viele finde ich das Cover auf den ersten Blick nicht so dolle, aber
ich kann auch versichern, dass es noch mal etwas ganz anderes ist,
das Buch „live“ vor einem zu haben. Die Verarbeitung und
Gestaltung des Romans ist nämlich Top, besonders die Rückseite mit
dem coolen Wolfsmotiv oder all die fantastischen Zeichnungen im
inneren, zur Ergänzung der Kapitel haben es mir echt angetan. Und
man muss der Gestaltung zu gute halten, dass das Mädchen genau auf
die Beschreibung der Protagonistin passt – Das kann man auch nicht
immer sagen!
Meinung
Alphablut ist
Jennifer Heines Debüt und dazu noch in einem kleinen Verlag
erschienen. Das sorgt sicher erst mal für eine Menge Vorurteile. Ich
hab sogar schon in anderen Rezensionen gelesen, dass angeblich total
viele Fehler im Buch sein sollen, kann dem aber nicht zustimmen. Im
Gegenteil, sowohl von der Verarbeitung des Romans (Buchbindung,
Covermattierung etc.) und des Lektorats ist das Buch wirklich sehr
gut gemacht. Ich rechne der Autorin außerdem noch groß an, dass
ihre Sprache und ihr Stil wahnsinnig abwechslungsreich und fesselnd
sind! Bei einem Debüt erlebt kommt es ja nun doch häufiger vor,
dass man über Sätze stolpert oder dergleichen, aber hier habe ich
die Geschichte richtig genossen. Fluffig, spannend, humorvoll oder
ganz emotional – Bei mir kam viel unterschiedliches an.
Ich muss gestehen,
dass ich anfangs doch einige Befürchtungen hatte. Angst vor einem
Liebesdreieck z.B. denn mal ehrlich der Klappentext klingt wirklich
so. Ein Mädchen – zwei Brüder? Nein, danke! Aber ich versichere
euch, dass es im Buch ganz anders ist. Zwar liegt der Fokus stark auf
der Beziehung von Callie und Sam, aber Noah mischt sich aus
nicht-liebestechnischen Gründen immer wieder ein. Es gibt also keine
Duelle zwischen gutem und bösen Bruder – Ein Glück und danke
dafür!
Stattdessen wachsen
einem einfach ALLE Figuren rasch ans Herz, weit voran Callie, die mit
ihrer normalen und offenen Art direkt meine Sympathie bekommen hat.
Callie ist das typische Mädchen von nebenan, mit dem man auch super
befreundet sein könnte und im Verlauf der Geschichte entwickelt sie
sich enorm weiter. Ist sie zu Beginn noch etwas passiver, so wird sie
mit jedem Kapitel mehr und mehr zu dem, was ihre Rolle als Alpha von
ihr verlangt: Stark, mutig und loyal. Das mochte ich wirklich sehr
gerne. Allgemein waren die Charaktere einfach toll. Besonders klasse
fand ich auch Pepper oder Callies andere Freunde, Nebenfiguren wie
ihren Trainer Nathan oder gegen Ende sogar Sams Bruder Noah.
Im Vergleich zu den
vielen Facetten, welche uns die Autorin anhand ihrer Figuren gezeigt
hat, war Sam fast schon langweilig. Das ist jetzt auch nicht negativ
aufzufassen, denn Sam ist nun einmal kein Bad Boy. Er ist aufmerksam
und lieb und für Callie da. Für meinen Geschmack hätte er etwas
mehr Pepp haben können. Besonders gegen Ende hat mich sein
egoistisches Verhalten schon etwas gestört. Die Liebesgeschichte der
beiden war aber zuckersüß und hat sich genug Zeit gelassen, bis es
z.B. zum ersten (sehr heißen) Kuss kam – Ein weiterer Pluspunkt.
Der Roman lässt
sich eine Weile Zeit, bis es richtig ans Eingemachte geht. Leider
fand ich besonders die ersten Kapitel nicht so mega toll, weil sie
mich echt an Twilight erinnert haben. Der Umzug, die Schule, die
neuen Freunde – sicher, dass ist schon alles normal so, aber das
Callie und Sam sich sehen und sofort mögen, war mir einen Ticken zu
viel des Guten 😛 Nichtsdestotrotz gefiel mir auch der ruhige Teil
des Buches sehr gut. Ich fand die ganzen Erklärungen zum Setting,
den Clans und den paranormalen Elementen einfach genial gemacht! Hier
wurde das Rad nicht neu erfunden, aber die vielen Ideen waren doch
echt gelungen. Man merkt beim Lesen auch irgendwie, dass an vielen
Stellen enorm viel Recherche hinter den Informationen steckt. Die
wortgewandten Kombinationen und Mythen waren nicht nur interessant,
sondern haben auch eine logische Grundstruktur geschaffen.
Was ich ebenfalls
sehr mochte war, dass man viel von Callies Wandlung mitbekommt.
Angefangen bei den aufgedeckten Lügen, bis hin zu ihrer ersten
Verwandlung und dem Training als Wölfin. Jennifer Heine hat sich
bemüht alle Seiten zu durchleuchten und den Leser nicht auf dem
Trockenen sitzen gelassen. Ich kenne einfach zu viele Bücher bei
denen dieser Teil der Phantasie überlassen wird und hab mich deshalb
über jeden Info-Happen gefreut, der die Geschichte runder gemacht
hat. Die Geschichte ist atmosphärisch ruhig gehalten, hat aber mehr
als einen Spannungshöhepunkt und ganz besonders das Ende und der
Epilog hauen einen dann noch einmal richtig aus den Socken. Ich würde
am liebsten sofort weiter lesen, denn auch, wenn dort kein echter
Cliffhänger überraschte, so haben meine Gedanken zu viel Raum für
Spekulationen.

Alphablut
ist ein toller Debütroman, in den die Autorin viel Herz und
Recherche gesteckt hat. Durchweg sympathische Figuren, finstere
Gegenspieler und logisch durchdachte Erklären knüpfen neben
Spannung und Liebesgeschichte an einen unterhaltsamen Plot an. Mit
schwungvollem Schreibstil und vielen Höhepunkten war mir das Lesen
ein echtes Vergnügen – Trotz kleiner Schwächen, die nicht zu 100%
meinem Geschmack entsprachen. 
The Callie Santas Chronicles würde ich
jedem empfehlen der gerne Geschichten mit paranormalen Wesen und
einer süßen Liebesgeschichte sucht, die einen öfter überrascht,
als man anfangs denkt! 

2 Comments

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